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Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – SC Hoyerswerda 34:30 (17:16) – „TBSV-Sieges-Wunsch wird erfüllt.“

Im vorletzten Heimspiel der TBSV-Frauen kam es zum Duell am Tabellenende. Und auch anhand der durchaus respektablen Leistungen der letzten Spiele gab es nur ein Ziel, einen Sieg. Leider entspannte sich die Personal-Situation zur Vorwoche hin, nicht, also wurde mit jungen Kräften aufgefüllt. Auch beim Gegner war die Bank spärlich besetzt, demzufolge schon mal kein Nachteil.



Vor der Partie gab es Verabschiedungen, ironischerweise fast passend zur Personal-Not.
Die 2 ehemaligen TBSV-Spielerinnen Josephine Liebscher und Kimberly Menofs wurden mit viel Beifall und auch viel viel Dank für Ihre Leistungen nochmal gefeiert und beschenkt.
Danke an Euch und viele Erfolge in der Zukunft!

Vielversprechend, mit einiger Power und tollem Engagement startete die Partie für den TBSV. Mit einer guten Effizienz platzierte man die ersten Bälle in den Maschen des gegnerischen Tores. Mit einem tollen 9:4 absolvierte man die ersten Minuten. Dennoch gab es einen großen Makel, denn waren es bisher nur vier Gegentore, musste man schon feststellen, dass das Spiel der Gäste deutlich auf und von Mitte-Spielerin Jendryke ausgelegt und geleitet wurde. Zu einfache Würfe aus dem Rückraum waren möglich. Also musste unter anderem in den Auszeiten besprochen werden, das die Abwehr da besser agieren musste. Nur leider kamen die Hoyerswerdaerinnen bis zur Pause hin, etwas zu gut in die Partie. Sie gingen mit viel Wucht in die TBSV-Abwehr. Nach einer weiteren Zeitstrafe gegen Neugersdorf fiel auch noch das 17:16 vor Ablauf der 1. Halbzeit.

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Da war der schöne Vorsprung auf einmal auf nur noch ein Tor eingeschmolzen. Doch wenn man die Abwehr wieder verbessern würde, und so auch mal Nicky im Tor einen Ball halten könnte, sollte man den Vorsprung wieder ausbauen können. Dafür braucht es aber weiterhin viel Einsatz und den nötigen Willen unbedingt gewinnen.

Hoyerswerda kam aber besser aus der Kabine und legte mit einer 0:3-Serie vor, und plötzlich in Rückstand mussten sich nun alle TBSV-Spielerinnen einen Ruck geben und das Spiel wieder drehen. Dank starker Aktionen von Marcela, Leonie und sehr kraftintensiven Spiel von Danny am Kreis gelang der Ausgleich, später auch wieder die Führung (22:21, 23:22). Auch das Tempo wurde erhöht und man profitierte von Fehlern und Ballverlusten der Gäste. Diese minimierten sich dann durch eine rote Karte, und hatten für die restlichen 15 Minuten keine Wechselmöglichkeiten mehr. Der Spielverlauf war dem Hoyerswerdaer Trainer schon davor und auch später ein absoluter Dorn im Auge. Er war bei den entsprechenden Ansagen in den Auszeiten „not amused“ über die Leistung seiner Spielerinnen. Daraus konnte Neugersdorf durchaus Kapital schlagen. Vor allem Katharina Rothenburger fand nun mit sehenswerten Toren oft die richtige Lösung im Angriffsspiel. Ebenso konnte nun auch Nicky im Tor ein paar wichtige Paraden zeigen oder war im Einklang mit Pfosten und Latte, was durchaus hilfreich war für die Einleitung schneller Angriffe. Vor Beginn der Schlussphase nahm der TBSV noch eine Auszeit. Für die letzten Minuten galt, Kopf frei machen und einfach Handball spielen. Der Plan ging ziemlich gut auf, da sich die schon besagte Danny am Kreis ebenso belohnte und die Tore, in Richtung Sieg, erzielte. Hoyerswerda war nun zu viel mit den eigenen Fehlern und auch nahezu jedem Pfiff der Schiedsrichter beschäftigt, und verlor so den Fokus auf das Spiel. Da im letzten Angriff, ein schnell auszuführender Freiwurf von Katharina Rothenburger verhindert wurde, sah Sie die rote Karte. War regeltechnisch eben korrekt ausgeführt, aber zum Glück ohne jegliche Wirkung. Den Strafwurf zum 34:30 konnte die beste Gäste-Spielerin Jendryke noch verwandeln, das war aber nur noch Ergebniskosmetik. Der erwünschte Heimsieg war sicher.


Die jubelnde Spielertraube nach Abpfiff war ein klares Zeichen, wie wichtig dieser Sieg war. Und trotz einer Schwächephase von etwa 10-15 Minuten, konnte man dieses Mal die nötige Leistungssteigerung im Spiel bringen, und nutzte die Fehler des Gegners recht effizient aus. Auch die eingesetzten jungen Spielerinnen konnten Ihre Kurzeinsätze mit guten Leistungen untermauern.
Das die erzielten 34 Tore wie auch schon gegen Radeberg wohl eine Glückszahl sind, ergab sich aus einer richtig guten Toreverteilung, wobei Marcela Bretschneider mit 13 Toren herausstach, doch auch der gesamte Rückraum und vom Kreis aus, war man weiteren 16 Toren sehr stark. Nur über die Torhüter-Leistungen sollte man sich für die Zukunft mal ein paar Gedanken machen, um es mal direkt auf den Punkt zu bringen.
In den verbleibenden zwei Spielen gegen die Dresdener Ballier-Elfen und den gegenwärtigen Meister-Kandidaten Heidenau, geht es dann nur darum, noch einmal besten Einsatz zu zeigen und mit viel Spaß am Handball, die Saison zu Ende zu bringen. Vielleicht verbessert sich die Personal-Lage ja noch einmal. Wünschenswert wäre es.

TBSV spielte mit: N. Liebscher (Tor)
Jette Schellenberger 3, K. Penter 3, M. Bretschneider 13, D. Förster 5
D. Franze, K. Rothenburger 5, L. Schulz 3, A. Wünsche, M. Thomas,
R. Fügner 2

Bank: S. Scholze, M. Brocksch

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Spielbericht: TBSV Neugersdorf unterliegt VfL Meißen II mit 28:38 (9:21)

Am vergangenen Samstag trat der TBSV Neugersdorf auswärts gegen die Reserve des mitteldeutschen Oberligisten VfL Meißen II an. Die Voraussetzungen für das Spiel waren jedoch alles andere als ideal: Zahlreiche Krankheits- und Verletzungsausfälle dezimierten den Kader erheblich. Um dennoch eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen, unterstützten drei A-Jugendliche die Frauen. Trotz der schwierigen Ausgangslage wollte man ein gutes Spiel zeigen und mit Meißen mithalten.

Doch wie so oft in dieser Saison verschlief Neugersdorf den Start komplett. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die nötige Präsenz fehlte. Offensiv gelang wenig Konstruktives, die Tore resultierten meist aus Einzelaktionen oder Stückwerk, während es in der Defensive an Abstimmung und Aggressivität mangelte. Meißen nutzte diese Schwächen konsequent aus und setzte sich schnell ab. So ging es mit einem deutlichen 21:9-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Oberländerinnen jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft präsentierte sich nun deutlich konzentrierter und strukturierter. Die Angriffe wurden besser ausgespielt, Torchancen konsequenter genutzt, und auch die Abwehr agierte nun auf Verbandsliganiveau. Fehler der Gastgeberinnen wurden genutzt, sodass Neugersdorf das Ergebnis in der zweiten Halbzeit deutlich freundlicher gestalten konnte.

Am Ende stand zwar eine 28:38-Niederlage auf der Anzeigetafel, doch die Leistungssteigerung nach der Pause lässt Hoffnung für die letzten drei Saisonspiele. Nun bleibt zu wünschen, dass sich die verletzten und kranken Spielerinnen bald erholen, damit die Mannschaft wieder mit voller Kraft antreten kann.

TBSV-Frauen spielten mit: 

J. Halahija (Tor)

D. Förster 6/2, D. Franze 1, K. Rothenburger 5, R. Fügner, A. Wünsche, K. Penter,  Sh. Ross 6, L. Schulz 1, M. Thomas, Je. Schellenberger 9

Bank: S. Scholze, M. Brocksch

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Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – Görlitzer HC GÖRLS 2. 31:46 (14:24) – „Gäste geben sich keine Blöße“

Die erste Partie der Frauen nach der „Winterpause“ stand an, die GÖRLS 2. (Görlitzer HC) wollten zusammen mit den TBSV-Damen viel weibliche Power am Internationalen Frauentag auf die Platte bringen. Dieser Gegner kam als Vierter, und einziges Team, welches Tabellenführer Heidenau besiegt hatte, ins Oberland. Es sollte also eine schwere Partie werden. Hauptziel sollte es sein, die hohe Niederlage aus dem Hinspiel, dieses Mal mit weniger Rückstand zu gestalten.
Leider wurden die kommenden 30 Minuten durch eine suboptimale Leistung des TBSV nicht sehr gut gespielt. Und trotz einer frühen Auszeit und bereits 6 Gegentoren, kamen die Neugersdorfer Frauen nicht ins Spiel. Was war da los ? Weder die nötige Tiefe, noch ein ordentliches Tempo waren vorhanden, um die Gäste-Abwehr mal zu beschäftigen. Zwar erzielte man erste eigene Tore, doch im Gegenzug fielen gefühlt fast immer 2-3 Gegentore. Der Biss, die nötige Physis gegen die jungen GÖRLS wurde leider auch in der Abwehr vermisst. So konnten auch Joanne, und später Nicky im Tor nicht allzu viel ausrichten. Nach einer zähen ersten Hälfte, in der dank einiger Einzelaktionen, immerhin noch ein paar Tore erzielt werden konnten, gingen die Teams mit 14:24 in die Pause.
Viele Ziele sollte bzw. brauchte man für diese Partie nicht mehr auf den Plan rufen, als einfach nur pure Schadensbegrenzung und eine Leistung, die dem Gegner vielleicht doch noch etwas Mühe abverlangt.
Der Wiederbeginn war auch keine enorme Leistungssteigerung, aber man hatte nun immerhin ein paar Abwehraktionen dabei, die den Görlitzerinnen zeigten, dass sie nicht so unberührt wie bisher durchgehen konnten. Weitere Gegentore musste man dennoch hinnehmen, da die GÖRLS noch viel Power hatten und Ihr Torekonto auf über 40 steigerten. Zugute halten muss man den TBSV-Frauen aber, dass sie nun jeden Fehler der Gäste nutzten und ebenfalls einige Tore erzielten. Auch Nicky und Joanne, nun abwechselnd im Tor konnten ihre Fangquote noch etwas erhöhen und für schnelle Angriffe sorgen, die die Gäste nun ohne große Anstrengungen durchgehen ließen. Da der Rückstand nie weniger als 10 Tore betrug, war die Partie aber schon lange vor der Schlussphase entschieden. Erfreulicherweise standen am Ende immerhin 31 TBSV-Tore an der Anzeige, und doch war man mit 46 Gegentoren klar im Hintertreffen, und verlor diese Partie deutlich, aber es wurde keine Total-Blamage.
Man muss allerdings wohl mal einige Punkte überarbeiten, bzw. sich der mentalen Einstellung widmen. Klar war es ein starker Gegner aus der Top3, und die GÖRLS sind als Regionalliga-Reserve auch von der Basis her stärker, aber selbst das entschuldigt eine Leistung wie in der ersten Halbzeit nicht vollständig. Denn auch diesen Gegnerinnen darf man in der Abwehr mit einer fairen Portion Physis gegenüber treten und zupacken. Diese Punkte ärgerten wohl auch die Trainer am meisten, dass man mit so wenig Emotion, und ohne Power dieses Spiel quasi über sich ergehen ließ.
Vier Spiele hat man noch, indem ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Hoyerswerda absolute Pflicht ist, und es heißt sich gegen Meißen, ESV Dresden und Heidenau so teuer wie möglich zu verkaufen. Es wäre jedenfalls wünschenswert, wenn man schon in Meißen mehr als 30 Minuten sehr viel aktiver Handball (mit)spielt als in dieser Partie.

TBSV spielte mit:  J. Halahija, N. Liebscher  (Tor)
                               Jette Schellenberger 2,  K. Penter 2, M. Bretschneider 7/4, D. Förster 2
                               D. Franze, K. Rothenburger 7, L. Schulz 5, M.  Thomas, R. Fügner,
                               H. Klemm 2, Sh. Ross 3, M. Wirth 1

Bank:  S. Scholze, M. Brocksch, Jara Schellenberger

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Verbandsliga Ost Frauen – Radebeuler HV – TBSV Neugersdorf 36:29 (18:13) – „Chancen nicht genutzt – TBSV unterliegt in Radebeul“

Chancen nicht genutzt – TBSV unterliegt in Radebeul

Mit einer stark dezimierten Mannschaft traten die Damen des TBSV Neugersdorf am vergangenen Samstag zum Punktspiel gegen den Radebeuler HV an. Krankheits- und verletzungsbedingt musste das Team auf mehrere Stammspielerinnen verzichten, sodass zwei A-Jugendliche aushalfen. Trotz der schwierigen Ausgangslage wollte man ein gutes Spiel abliefern und nach Möglichkeit Punkte mit nach Hause nehmen.

Doch der Start in die Partie misslang völlig. Der TBSV verschlief die Anfangsphase und geriet früh ins Hintertreffen. Erst nach etwa einer Viertelstunde stabilisierte sich die Abwehr, und auch im Angriff fanden die Gäste nun besser ins Spiel. Durch geduldiger ausgespielte Angriffe und eine verbesserte Chancenverwertung konnte Neugersdorf den Rückstand verkürzen. In dieser Phase unterliefen dem RHV einige Fehler, die den TBSV weiter heranbrachten. Doch statt konsequent weiterzuspielen, ließ man sich vom Tempo und der Spielweise des Gegners beeinflussen und machte selbst zu viele Fehler. Dies nutzten die Gastgeberinnen konsequent aus und setzten sich bis zur Halbzeit wieder auf 18:13 ab.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Gästen erneut die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen, doch technische Fehler und überhastete Abschlüsse verhinderten eine Aufholjagd. Auch Radebeul zeigte sich nicht fehlerfrei, doch der TBSV konnte daraus kein Kapital schlagen. Unsaubere Abschlüsse und ein unsicherer Spielaufbau verhinderten eine Ergebniskorrektur.

In den letzten 15 Minuten versuchte man es mit einer offensiven Manndeckung, die einige Ballgewinne einbrachte und das Resultat zumindest etwas freundlicher gestaltete. Doch die Gastgeberinnen blieben insgesamt stabiler und gewannen am Ende verdient mit 36:29.

Nun heißt es für die TBSV-Damen, sich zu sammeln und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu richten. Den verletzten und erkrankten Spielerinnen wünscht das gesamte Team eine schnelle Genesung.

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Verbandsliga Ost TBSV Neugersdorf 1. – SC Riesa 12:23 (7:12) – „Leider ein offensiver Rückschritt.“

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Zu Gast waren dieses Mal die Tabellenzweiten aus Riesa, welche natürlich auch im Oberland ihre Punkte sammeln wollten. Leider kamen zwei Spielerinnen des TBSV nur in „zivil“ in die Halle, sprich Danny Förster und Hedi Sikora konnten verletzungsbedingt nicht mitwirken. Dennoch machte man sich warm und fit für die Partie um das Beste auf die Platte zu bringen.


Der Start war an sich auch die beste Phase des Spiels. Beiderseits sehr fehlerbehaftet gingen die Neugersdorferinnen und auch eben die Gäste in die Partie. Und dank einer gut aufgelegten Joanne im Tor, die einige starke Paraden zeigte, blieb man bis zur 20. Minute im Spiel (5:7). Zuvor hatte die Riesaer Bank wirklich viel zu korigieren und war mit dem eigenen Spiel nicht zufrieden. Leider kamen die Gäste aber zunehmend besser ins Spiel, weil eben leider die vermeidbare Fehler des TBSV, im Spielaufbau und bei dem Wurf aufs Tor, immens zunahmen. Mit 5 Toren geriet man bis zur Pause in Rückstand. Auch weil das nötige Tempo nicht auf das Spielfeld gebracht wurde, bekam man Riesa in der Abwehr nicht ausreichend in Bewegung und erst recht nicht in Gefahr. 7:12 war der Pausen-Stand.
Offensiv musste es durchschlagskräftiger werden, man zeigte Einsatz und wollte auch Tore werfen, aber kam leider nicht oft genug in diese Situation.
Kämpferisch, und engagiert eroberte man in der Abwehr immer wieder die Bälle, nur kam es dann zu einfachsten Fehlern, die den Weg bis an den Strafraum der Riesaerinnen oft nicht fanden. Die Gäste dagegen zeigten nun in vielen 1:1-Aktionen ihre individuellen Stärken und erzielten Tor um Tor. Selbst die Überzahl-Situationen gelangen den TBSV-Damen nicht so wie noch im Spiel gegen Pulsnitz. Der Rückstand von zehn und später auch den letztendlichen elf Toren war ein Indiz, das man sich auf pure Schadensbegrenzung beschränken musste. Zwar hatte Nicky im Tor noch ein paar tolle Aktionen, doch leider landeten auch Würfe der Riesaerinnen aus fast aussichtslosen Lagen im Tor. Gnadenlos bestraft wurde man, doch musste man auch fast glücklich sein, dass Riesa  keinen absoluten Sahne-Tag hatte, und ebenfalls viele Fehler fabrizierte. So endete eine durchaus torarme Partie mit 12:23.
Puh, viele waren wahrscheinlich geschockt, denn leider gab es nur 4 Torschützinnen beim TBSV, und davon wurden zwei Drittel allein von Marcela Bretschneider erzielt, die zusammen mit den beiden Torhüterinnen Joanne und Nicky vielleicht als einzige eine gewisse Normalform erreichten. Gegen einen Tabellenzweiten darf man natürlich verlieren, doch leider sollte man solche fast schon drastischen Rückschritte in der Offensive vermeiden. 23 Gegentore zeugen auch von einer teils nicht so üblen Abwehr-Leistung, die sogar 5 Unterzahl-Situationen gut meisterte. Gegen den direkten Tabellennachbarn aus Radebeul sollten nächste Woche die Zügel mal straff angezogen werden, um sich dort vielleicht wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Dafür optimale Erfolge !

TBSV spielte mit:  J. Halahija, N. Liebscher  (Tor)
                               Jette Schellenberger,  K. Penter, M. Bretschneider 8/2, R. Fügner
                               D. Franze, K. Rothenburger , L. Schulz 1, A. Wünsche, M. Wirth 1,

                               Sh. Ross 2

Bank:  S. Scholze, M. Brocksch, D. Förster, A. Leitner

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Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – HSV 1923 Pulsnitz 28:27 (12:14) – „Nervenstark zum Sieg gestürmt.“

Das „Drama“ im Hinspiel gegen Pulsnitz hatten vielleicht noch einige sehr schmerzlich in Erinnerung, doch sollte sich das keinesfalls wiederholen. Denn der Fokus war auf einen Sieg gelegt. Optimaler Zeitpunkt, mit quasi 2 „Neuzugängen“ (Hedi Sikora, Sharleen Ross) das Team mit frischer Kraft aufzustocken, um den Gegnern die Punkte abzunehmen.


Sofort waren die Frauen des TBSV munter und kamen gut in die Partie. Die anfängliche Nervösität der Gäste wurde ausgenutzt, und so legte man das eigene Angriffs-Spiel breit an und bezog alle Positionen mit ein. Doch das immer wiederkehrende Übel nahm dann zunehmend Überhand, die technischen Fehler. Durch diese unnötigen Ballverluste lud man Pulsnitz quasi zum Tore werfen ein. Leider nahmen die Gäste das an und kamen auch bis nach der Auszeit des TBSV mit bis zu 4 Toren (5:9) in Führung. Lediglich Nicky im Tor hatte was dagegen, hielt einen Strafwurf und zeigte auch sonst einige Paraden. Selbst die nach starken Eins-Eins-Aktionen erzielten Tore durch Sharleen oder die Würfe aus dem Rückraum waren noch kein Start zur Aufholjagd. Denn insgesamt wirkte es sehr bemüht und zu kräfteraubend, wenn der TBSV im Angriff war. Die Gegentore fing man sich dagegen spielend leicht ein. Mit vermeintlich 3 Toren Rückstand sollte es in die Pause gehen. Doch Jette Schellenberger war auch bis nach der Pausen-Sirene voll konzentriert, und warf an der 6er-Mauer der Pulsnitzerinnen den Ball ins Tor. Absoluter Motivations-Schub für die Pause.
Pushen brauchten die Trainer da nicht mehr, alle wussten was zu tun war, und auch was nicht so dolle war. Die Pfefferküchlerinnen waren defintiv schlagbar, und das wollte man auch umsetzen.
Aus, ich nenne es mal „disziplinarischen Gründen“ musste sich der Schreiberling zur 2. Halbzeit auf die Tribüne verlagern und konnte so auch perfekt das Geschehen der Zuschauer mitbeobachten. Denn die 2. Halbzeit bot einen nervenaufreibenden Kampf um jedes Tor. Besser rein kamen nach dem Push des Freiwurf-Tores, die Gastgeberinnen. Denn in der 32. , 33. und 34. Minute gelang dem TBSV jeweils der Ausgleich und die Führung. Das Spiel kippte auf die Seite der Gastgeberinnen, was natürlich den Pulsnitzerinnen nicht entging. Der Spielstand ging nun hin und her. Eine doppelte Unterzahl gegen Neugersdorf, viele Strafwürfe für Pulsnitz, zeigten, dass die Schiedsrichter eine harte, aber nicht immer eine klare Linie hatten. Doch jedem Rückschlag folgte eine entsprechende Antwort des TBSV. Man brachte sich aufgrund einiger Fehler oft um den Lohn, aber kämpfte sich so intensiv in das Spiel hinein, dass man auch die jeweiligen 2-Tore-Rückstände (18:20, 19:21,21:23) immer wieder ausgleichen konnte. Vor allem die mit viel Power in die Tiefe gehende Hedi Sikora prägte die Schlussphase. Die Führung konnte, selbst unterbrochen von einer Auszeit der Gäste, auf drei Tore ausgebaut werden. Nochmals hielt Nicky in dieser Phase einen Strafwurf und brachte die Zuschauer genauso zum Jubeln, wie das gesamte Neugersdorfer Team. 90 Sekunden vor Schluss gab es noch eine Auszeit seitens des TBSV, dass diese taktische Maßnahme aber fast in die Hose ging, sollte man aus den Köpfen streichen. Denn die nun auf offensive Deckung umgestellte Gäste-Abwehr versuchte den Ball zu bekommen. Und es spitzte sich zu, denn man musste in Unterzahl zu Ende spielen. Das 28:26 war ganz wichtig, ein schnelles Gegentor zum 28:27 brachte aber noch einmal alles ins Wanken, doch dieses Mal waren alle Aktiven nervenstark genug, und man nahm die letzten Sekunden mit eigenen Ballbesitz clever von der Uhr, bis die Sirene kam. Es war geschafft, Heimsieg! Dass die Freude dann aus allen Spielerinnen, den Trainern und Zuschauern heraus brach, muss denke ich mal nicht erwähnt werden.
Puh, was eine Partie. Also wenn man einen Krimi sehen will, muss man nicht immer bis zum sonntäglichen Tatort warten, sondern einfach samstags in die Sporthalle im Oberland kommen, und sich solche Spiele anschauen. Eine wirkliche Power-Leistung aller Neugersdorferinnen. Wirklich klasse. Schade, dass es da am Ende keine Chance gab, Anne Leitner einzusetzen, die sich dank einer Wettschuld im Kader befand. Doch Sie war auch ganz froh darüber, dennoch dieses Spiel so nah am Team miterleben zu dürfen. Dieser wichtige Sieg bringt Neugersdorf einen Tabellenplatz nach oben, und bringt Selbstvertrauen für die kommende Auswärts-Aufgabe in Radeberg, wo man dann auch wieder eine starke Leistung aller Akteurinnen braucht, um vielleicht gleich den 3. Sieg zu erringen. Aber bis dahin den Erfolg genießen, regenerieren und positiv auf die kommende Woche blicken.

TBSV spielte mit:  J. Halahija, N. Liebscher, A. Leitner (Tor)
                               Jette Schellenberger 5,  K. Penter , M. Bretschneider 7/2, D. Förster 3/2
                               K. Rothenburger, L. Schulz 4, M.  Thomas, H. Sikora 5, Sh. Ross 4, D. Franze

Bank:  S. Scholze, M. Brocksch 

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Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – HCS Neustadt-Sebnitz 28:32 (14:21) – „Am Punktgewinn vorbei geschrammt.“

Zu Gast im Oberland waren die Damen aus Neustadt-Sebnitz, welche in den letzten 3 Spielen (saisonübergreifend) stets ein schier übermächtiger Gegner waren, denn es gab klare Niederlagen. Dem wollte man zu Jahresbeginn endlich mal entgegensteuern und das eigenen Punktekonto aufstocken.


Der Spielklasse entsprechend, legten beide Teams wieder ein hohes Tempo vor und die Angriffs-Szenen waren mit schnellen Abschlüssen vollendet. Deutlich einfacher hatten es die Gäste, die etwas zu einfach durch die TBSV-Abwehr kamen. Mehr Mühe und physischen Aufwand hatten die Neugersdorferinnen. Aber es wurde zunehmend erfolgreicher und vor allem effektiver. Hinzu kam, das man dank schnellem Umkehrspiel auch im Rückzug ein paar Bälle erobern konnte. Eine Verletzungsunterbrechung brachte bei den Neustädterinnen einen kurzen Bruch ins Spiel. Man verkürzte zweimal auf 2 Tore (8:10, 12:14), nur der Anschluss und Ausgleich gelang nicht. Denn trotz einiger starker Paraden von Nicole Liebscher, und einer aktiveren Abwehr, fanden doch zu viele Würfe den Weg ins TBSV-Tor. Zu kompliziert und umständlich agierte Neugersdorf bis zur Pause in der eigenen Offensive, so mussten eben zu oft die schwereren Würfe genommen werden, welche entsprechend abgewehrt wurden. Mit 7 Toren Rückstand, ging es deutlich in die Pause, so schlecht war die Leistung aber keinesfalls. Also war noch alles machbar.
Nach der Pause lief es erstmal nicht ganz so wie geplant, man vergab die hart erarbeiteten Strafwürfe und bekam per Konter einfache Gegentore. Zum Glück legten die TBSV-Damen aber dann doch den höheren Gang ein und verbesserten sich vor allem offensiv. Aus den drei aufeinander folgenden Überzahl-Situationen holte man aber zu wenig heraus, bzw. waren die Gäste wohl bestens eingestellt mit einer Kraft weniger zu agieren. Nach einem Außenwurf kassierte Nicole einen unschönen Gesichtstreffer, der eine weitere Überzahl brachte, und nach dem folgenden zweiten Treffer war die TBSV-Torfrau nun wohl so aufgeladen, dass Sie das Spiel prägte. Ihre Mitspielerinnen nahmen diesen Spirit auf und zu Beginn der Schlussphase gelang der Anschlusstreffer (25:26). Torhungrig war man nun, und vor allem Marcela machte nun die wichtigen Treffer (insgesamt 10 Tore). Leider stellten die Neustädterinnen Ihre Fehler-Serie nun ein, und auch die angeschlagene Rückraumspielerin sorgte für die nötige Gefahr in den Gäste-Angriffen, welche lange ausgespielt wurden und auch wertvolle Zeit von der Uhr nahm. Manch ein Zuschauer fragte sich wohl, wieso Neugersdorf bei dem knappen Ergebnis so überhastete Würfe aufs Tor abgefeuert hatte. Denn daraus ergaben sich leider zwei einfache Gegenstöße und Gegentore. Eine letzte Auszeit nutzten die Gäste zudem noch, um den TBSV nun komplett aus dem Spiel zu bringen. Die 4 Tore Rückstand waren am Ende zu viel, in der Abwehr ging man nochmal in die Vollen und versuchte es natürlich mit offensiver Deckung und allem Einsatz an den Ball zu kommen, doch letztendlich spielten es die Gäste sicher zu Ende. Man schrammte, auch leider wegen zu einfacher Ballverluste, an einem Punktgewinn vorbei. 28:32 war der diesmal knappe Endstand.
2. Halbzeit gewonnen (14:12), ingesamt eine durchaus aufmerksame und kämpferische Leistung. Doch in der knappen Phase ab der 50. Minute konnten die Chancen auf den Ausgleich nicht genutzt werden, denn das Remis hätte die Partie auf jeden Fall zum Kippen bringen können. Das sind wieder mal Erfahrungswerte, aus dem auch die Trainer Ihre Lehren ziehen müssen. Im nächsten Heimspiel gegen Pulsnitz, sollte es anhand der Hinspiel-Leistung und des Vorteils das die Gäste auf Ihr gewohntes Haftmittel verzichten müssen, mit einem Punktgewinn klappen. Es wäre doch ein perfekter Start für den Aufstieg aus dem Tabellenkeller.

TBSV spielte mit:  J. Halahija, N. Liebscher  (Tor)
                               Jette Schellenberger 4,  K. Penter 3, M. Bretschneider 10/3, D. Förster 2/2
                               D. Franze, K. Rothenburger 4, L. Schulz 4, M.  Thomas, M. Wirth 1

Bank:  S. Scholze, M. Brocksch 

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Verbandsliga Ost Frauen – HSV Weinböhla – TBSV Neugersdorf 33:18 (15:7)

Am vergangenen Samstag stand für die Damen des TBSV Neugersdorf das Punktspiel gegen den HSV Weinböhla auf dem Programm. Die Mannschaft trat dabei stark dezimiert an, da zahlreiche Spielerinnen krank oder verletzt waren. Mit nur einer Torfrau und zwei A-Jugendlichen im Kader versuchte man dennoch, ein gutes Spiel zu gestalten.

Zu Beginn zeigte die Abwehr des TBSV eine solide Leistung, und auch im Angriff erspielte man sich einige Chancen. Doch leider fanden die Würfe zu selten das Ziel.

Zusätzlich musste die Mannschaft einen weiteren personellen Rückschlag hinnehmen: Kreisspielerin Melli verletzte sich schwer am Kinn und musste mit einer Platzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. Diese Unterbrechung wirkte sich negativ auf die Konzentration der Neugersdorferinnen aus, die zunehmend leichte Bälle im Angriff verloren und so blieb es in der ersten Halbzeit bei einem klaren Rückstand von 15:7.

In der zweiten Halbzeit bot sich der TBSV-Damen jedoch noch eine Möglichkeit, das Spiel enger zu gestalten. Weinböhla hatte Schwierigkeiten weitere Tore zu erzielen, was den Gästen mehrere Minuten ohne Gegentor ermöglichte. Doch trotz bester Chancen und freier Würfe gelang es den Neugersdorferinnen nicht den Rückstand gewinnbringend zu verringern.

Am Ende ging auch die zweite Halbzeit verdient an die Heimmannschaft, und das Spiel endete mit einem deutlichen 33:18 für den HSV Weinböhla.

Der TBSV Neugersdorf wünscht allen verletzten und kranken Spielerinnen gute Besserung sowie allen Spielerinnen, Vereinsfunktonären, Fans und Sponsoren, eine erholsame Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

TBSV spielte mit:  N. Liebscher (Tor)

Franze D. 4, Wünsche A. 3/3, K. Rothenburger 5, Wirth M. 1, Schulz L. 1, Thomas M. 2, Penter K. 2 

M. Brocksch,  S. Scholze, R. Fügner

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Verbandsliga Ost Frauen: SSV Heidenau – TBSV Neugersdorf 47:22 (23:10)

Am vergangenen Samstag musste die Mannschaft von Neugersdorf eine bittere Niederlage gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Heidenau hinnehmen. Das Spiel war von Beginn an völlig anders als die energievolle Partie gegen Dresden. Die Abwehrarbeit war über weite Strecken des Spiels zu lasch, wobei Heidenau aber auch höchst effektiv und passgenau agierte und sehr treffsicher war.

Im Angriff hatte Neugersdorf zwar einige gute Chancen, konnte jedoch zu wenige davon verwerten. Die Abschlüsse waren häufig zu ungenau, oder Heidenaus Torfrau stand im Weg. 

In der zweiten Halbzeit versuchte Neugersdorf mit allem Einsatz und Bemühen das Ergebnis noch zu drehen bzw. sich heran zu kämpfen.

Die TBSV-Frauen wollten das Spiel auf Ihre Seite lenken, nur die Fehlerquote durchkreuzte diesen Plan. Und so einige Aktionen endeten anders als gewollt.

Ob Heidenau nun gnädig war, oder man genug Zeit von der Uhr nahm um nicht die Schmach von 50 Gegentoren zu erleiden ist nebensächlich, aber immerhin ein Fakt, der sonst nochmal mehr für Tristesse gesorgt hätte.

Die Mannschaft muss dieses Spiel definitiv schleunigst abhaken, um in den kommenden Trainingseinheiten wieder zielgerichtet zu arbeiten, und mit Blick auf die kommenden Aufgaben das Setup für die Rückrunde zu optimieren. Leider wird in den Bereichen Offensive und Defensive einiges zu tun sein. Doch mit der richtigen Mentalität und dem nötigen Biss ist für die kommenden Spiele alles drin. 

TBSV spielte mit:

N. Liebscher (Tor)

K. Penter,  Je. Schellenberger 5, D. Franze 2, K. Rothenburger 4, A. Wünsche 1, M. Bretschneider 7/2, M. Wirth 1, L. Schulz 2, M. Thomas 

Bank: M. Brocksch, S. Scholze 

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Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – ESV Dresden 32:34 (16:18) – „Punktgewinn wäre verdient gewesen!“

Angesichts der Überschrift, des Ergebnisses und einer hohen Tore-Anzahl ist denke ich mal zu erkennen, das die TBSV-Frauen gegen die starken „Ballier-Elfen“ aus Dresden eine eindrucksvolle Partie boten, wie so oft, gegen scheinbar sehr starke Gegner.

In einer sehr mollig warmen Halle ging es wirklich rasant los. Beiderseits hohes Spieltempo sorgte für eine erste Torflut. Und der ESV war vielleicht überrascht, das die TBSV-Frauen so gnadenlos mitzog und mit viel Druck auf die Abwehr zuging. Das die Abwehrreihen da noch nicht die entsprechende Ordnung haben konnten, war ein Indiz dafür. Auch ein erster Rückstand konnte dank überzeugender Würfe von allen Positionen ausgeglichen werden. Die Gäste handelten und wechselten im Tor. Schon nach 20 Minuten war klar, das sich die Gäste um die Routiniers Kammel, Eberling und Kalinauskaite hier schwer taten und mit 4 Toren den Vorsprung nicht höher ausbauen konnten. Basis dafür waren sehr starke Paraden von Torfrau Joanne Halahija, die einige kleine Scharten in der Abwehr ausmerzte. Denn immerhin blieb man auch dank viel Einsatz und Kampf fünf Minuten lang ohne Gegentor, und kam selber immer wieder bis auf den Anschlusstreffer heran. Doch das man im absoluten Tempospiel hin und wieder eingebremst wurde, lag auch an der Kombination aus einer stabiler stehenden ESV-Abwehr und vor allem der Torfrau, die leider einige Würfe parierte. Ein 16:18 zur Pause ließ dennoch die Hoffnung auf einen Punktgewinn aufrecht.
Für die Halbzeit galt, Luft schnappen, Kräfte sammeln und mental wach bleiben. Viel pushen brauchten die Trainer nicht, denn es war eine energiegeladene Stimmung im Team, die eine Chance sahen, was zählbares zu holen.
Wohl mit einigen Frust, über die eigene Leistung, machten die Gäste jetzt mächtig Druck und schalteten einige Gänge hoch. Und ja, es ergab sich ein 5-Tore-Rückstand, weil man leider ein paar Chancen zu viel vergab und Dresden im Gegenstoß gnadenlos verwandelte, doch eindrucksvoll holten sich die TBSV-Frauen selber aus diesem Tief heraus. Mit mehr Ballsicherheit, viel Überzeugung und sehr sehenswerten Treffern minimierte man den Rückstand auf 25:26 . Das missfiel der Gäste-Bank und es gab logisch folgend die Auszeit. Kurz danach legte Neugersdorf die grüne Karte, auch weil es 2 schnelle Gegentore gab. Noch immer war das Tempo hoch, und Neugersdorf ließ sich nicht abschütteln. Das nagte an der Effektivität des ESV. Nicole parierte oder das Torhgehäuse war auf Seiten des TBSV. Und auch die Zeitstrafen spielten dem TBSV in die Karten, ebenso wie die rote Karte für Kalinauskaite, die bis dahin 8 Tore erzielt hatte. Es gelang noch einmal auf ein Tor heran zu kommen (32:33). Nur der Ausgleich blieb aus, denn das hätte den Gegnerinnen vielleicht den Stecker gezogen. Die Kräfte schwanden nun etwas, und man musste bei der ein oder anderen Abwehraktion, dem Tribut zollen. Das 32:34 für Dresden, war angesichts einer Unterzahl bis Spielende, der Schlusspunkt. Denn in Überzahl betrieb der ESV nun zeitraubendes Ballbesitz-Spiel und konnte sich sogar noch einen vergebenen Strafwurf leisten. Ende. 32:34.
Allerhöchsten Respekt an die Frauen des TBSV !!! Diese Partie war auf hohem Verbandsliga-Niveau, was Tempo und Einsatz anging. Den meisten Eindruck hat aber das TBSV-Team hinterlassen. Denn alle Spielerinnen waren engagiert, motiviert und gingen an und über Ihre Grenzen. Ein Punkt oder sogar ein Sieg wären verdient gewesen, doch was noch nicht ist, kann ja noch werden, und vielleicht entscheidet man dann in der Rückrunde solche Partien für sich. Das Trainerteam kann auf solche Leistungen und die Spielerinnen stolz sein, und auch die Zuschauer waren durchweg begeistert von dieser Knaller-Partie. Kräfte sammeln, diese Leistung und das Feeling dazu am besten mental konservieren, um es dem Spitzenreiter Heidenau kommende Woche genau so schwierig zu machen. Dafür maximalen Erfolg.

TBSV spielte mit:  J. Halahija, N. Liebscher  (Tor)
                               Jette Schellenberger 5,  K. Penter 3, M. Bretschneider 5, D. Förster 8/4
                               D. Franze, K. Rothenburger 4, L. Schulz 5, A. Wünsche, M.  Thomas 2

Bank:  S. Scholze, M. Brocksch