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Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – NSV Gelb-Weiß Görlitz 29:27 (15:12) – „Mühsamer Arbeitssieg“

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Nach dem bisher erfolgreichen Heimspieltag kam es zum Abschluss zur Partie der 1.Männer des TBSV. Gegen den Tabellen-Letzten, wollte man sich für die knappe Niederlage in Görlitz revanchieren und von der Vorwoche rehabilitieren. Dafür war Anton wieder mit dabei, nur Nick Düring fehlte. Ebenfalls konnte man Maik Rauch als Zuschauer begrüßen, der immerhin schon wieder ohne Gehhilfen (nach Achillessehnenriss) unterwegs ist.


Um 18 Uhr ging es los, und irgendwie war es ein verrückter und auch wieder mäßiger Start der TBSV-Männer. Denn man geriet erst einmal in Rückstand, da die Visiere wohl noch nicht passend eingestellt waren, und die Görlitzer kuriose Tore erzielten (Stefan wehrte einen Lupfer erst ab, um dann mitsamt eigenenm Körper und Ball ins Tor zu rutschen). So gelang es den Gästen bishin zur 17. Minute in Führung zu liegen. Denn vor allem mit der mann-orientierten Deckung hatte der TBSV-Angriff so seine Probleme, bzw. erspielte man sich nicht die einfachsten Wurfpositionen. Aber die Ansagen und Korrekturen von der Bank aus waren zielführend, so stand wieder ein recht junges Team auf der Platte. Also halfen genau die mutigen Aktionen im Angriff, , die man schon von Beginn an machen wollte. Der Tiefgang in die Lücken hatte wesentlich mehr Wirkung, als der Versuch des Fernwurfes. Tim Stanke konnte dann mit drei Strafwürfen das Spiel drehen, und mit Überzeugung und Power warfen auch Tom und Johannes die nötigen Tore. Man hatte sich berappelt, hatte bis zur Pause aber noch mehrmals Wurfpech, bzw. war der Görlitzer Torhüter auch immer wieder gut im Spiel. Mit 15:12 ging es in die Pause.



„Nur“ 3 Tore Vorsprung zur Pause, ausreichend oder doch viel zu wenig ? Jedenfalls war man vorn, nachdem man anfangs viel Mühe hatte. Görlitz hatte überhaupt nichts zu verlieren, und konnte alles reinhauen, das müsste man noch deutlicher unterbinden und eigenen Profit daraus erlangen.

Deutlich stärker begann der TBSV die 2. Halbzeit, und konnte dank starker Paraden von Stefan, die optimale Basis für erfolgreiche Angriffe legen. Mit drei Toren in Folge war man mit 18:13 vorn. War nun der Knoten geplatzt und man hatte die Partie im Griff ?
Die Auszeit der Neugersdorfer brachte anscheinend den Gästen soviel Luft, dass Sie anschließend für mächtig Spannung sorgten. Denn selbst in Unterzahl machten die Gäste nun selber vier Tore in Serie. Unnötige Fehler und wieder viel mehr Mühe, die Lücken zu finden, oder in gute Wurfpositionen zu kommen, machten es dem TBSV schwer. Das man nun mächtig ins Schwimmen kam, hatte zur Folge, das die jungen Wilden nochmal alle zusammen für den nötigen Schwung sorgen sollten. Den Ausgleich und Rückstand (20:20 bis 20:22) musste man dennoch hinnehmen. Mit überzeugenden Aktionen antwortete man aber direkt und gelang selber wieder in Führung. Das 24:23 von Sebastian Sohr leitete die Schlussphase ein. Die Halle half nun dem Team lautstark und bejubelte jede Abwehr-Aktion und Parade. Anton steuerte 90 Sekunden vor Schluss das 27:25 bei, und holte dazu eine Zeitstrafe heraus. Was dem Gäste-Trainer in höchstem Maße missfiel. Im letzten Time-Out waren die Ansagen wohl beiderseits gleich, es braucht Tore. Dem abermaligen Anschlusstreffer folgte ein ganz wichtiger Treffer von Erik Stanke. Der sehr starke Görlitzer Wauer gab sich nicht geschlagen, und machte per Strafwurf das 28:27. Im letzten Angriff gingen die Gäste natürlich All-In. Manndeckung direkt ab Anwurf. Doch zielorientiert und mit allerletzter Power haut Johannes den Ball aus der Rückraum-Mitte ins Tor. End-Sirene, Sieg. 29:27.

Der wohl typische Arbeitssieg. Gegen einen sich nicht aufgebenden Gegner, hatte man trotz schwieriger Phase, das Spiel als Sieger beendet. Es war ein Mix aus Paraden, harter Abwehr-Arbeit, und aufreibenden Offensiv-Aktionen gegen eine durchaus kompakte Görlitzer Abwehr, welcher am Ende zum knappen Sieg reicht. Für die Zuschauer schön spannend, aber für alle die, die aktiv waren, trainiert und dokumentiert haben, eine eher angespannte Stunde Handball. Das sich alle richtig reingehauen haben, sah man auch an der Tore-Verteilung. Nahezu alle eingesetzten Feldspieler wollten die nötigen Tore erzielen, um den Sieg zu erringen. Das Tore verhindern gelang Stefan über 60 Minuten auch bestens, auch wenn es ein paar kuriose Szenen gab. Für die ausstehenden Spiele sollte so eine Geduldsprobe die beste Vorbereitung sein, kann man sich ja noch bis auf Platz 5 vorarbeiten. Nun galt es erstmal Freibier zu genießen, und dann sich bis zum 5.4. optimal auf die SG Sohland/Friedersdorf vorzubereiten.

Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)

T. Trodler 4, N. Schlapmann 1, T. Stanke 3/3, S. Sohr 2
M. Komassa 2, U. Isenschmied 2, F. Wießner 2,
J. Franze 5, A. Bayer 4, E. Stanke 3, E. Heidrich 1/1, Ph. Kumpf

Bank: M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel


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Regionsoberliga OstsachsenRot-Weiß Sagar – TBSV Neugersdorf 1. 32:28 (18:10) – „Starke 2. Halbzeit wird nicht belohnt.“

Bei wunderschönem Sonnenschein starteten die Männer des TBSV nach Bad Muskau, aber es wurde kein Ausflug zur Teufelsbrücke oder in den Fürst Pückler-Park, Nein, die Neugersdorfer Handballer brauchen Action. Denn mit Rot-Weiß Sagar stand der nächste harte Gegner auf dem Plan. Hatte man in der Hinrunde eine schmerzliche Niederlage hinnehmen müssen, wollte man es dieses Mal besser machen. Leider fehlten aber sowohl Anton, als auch Nick Düring. Daher sollte die Jugend Ihr Können wieder mit einbringen. Nach einer musikalisch merkwürdig unterlegten Erwärmung ging es kurz nach 16 Uhr los, die Halle war gut gefüllt, mit cirka 150 Heim-Fans und 1 Auswärts-Zuschauer.


Und das Sagar eine Heimmacht ist, zeigte sich in den ersten Spielminuten sofort. Aus einer ziemlich stabilen und gut zupackenden Abwehr stellten die Rot-Weißen den TBSV vor viele Probleme. Das Spielgerät war zwar ungewohnt harzig, aber wohl voll ok, dafür stockte das Aufbauspiel. Etwas zu weit entfernt von der Abwehr-Reihe und mit noch nicht gefährlicher Tiefe gelangen von Außen und aus dem Rückraum keine erfolgreichen Angriffe. Ganz anders agierte Sagar, die mit langen und im entscheidenden Moment schneller werdenden Angriffen sich Tor um Tor in Front setzten.

Beim 7:1 legte die TBSV-Bank die grüne Karte. Es bedarfte um Korrektur des Spielaufbaus und dem Tempo. Aber kein Tempospiel ohne erfolgreiche Abwehr. Und das war in der 1. Halbzeit der Knackpunkt. Immer wieder fanden die Sagar’er die Lücken oder rissen diese durch simple Bewegungsabläufe. Auch unsere Torhüter waren noch nicht im Spiel. Demzufolge blieben es stets 5–7-Tore-Rückstand für Neugersdorf. Lediglich das Jugendtrio Finn-Elias-Philipp brachten bis zur Pause hin etwas Schwung in das TBSV-Spiel. Ohne Furcht, gingen Sie vor allem in Angriff, mit Power auf und in die gegnerische Abwehr-Reihe. Es blieb aber zu mühsam. Nach erkämpften Bällen in der Abwehr, kam außerdem hinzu, das die Sagar’er immer sehr mannorientiert zurückliefen, und sich so keine klaren Laufwege für schnelle Gegenstöße ergaben. Also musste man oft zu kompliziert die Chancen herausspielen, was nicht immer vollends gelang. So ertönte bei 18:10 die Halbzeitsirene.


Puuuh, wieder eine sehr bescheidene erste Hälfte des TBSV. Man war irgendwie noch nicht vollkommen im Spiel drin, und die stets nervigen einfachen Fehler und zu viele vergebene Chancen machten die Sache für die 2. Halbzeit nicht gerade einfach. Doch man musste fokussiert und mit mehr Power und Tempo zurückfinden.

Mit viel mehr Biss und erlaubtem Zupacken in der Abwehr startete man sichtbar verbessert in die 2. Halbzeit. So musste jetzt auch Sagar viel mehr Aufwand betreiben um zu Wurfchancen zu kommen, dadurch hatte es Stefan im Tor einfacher und konnte dank seiner Paraden nun die Angriffe einleiten. Diese wurden jetzt temporeicher und mit verbessertem Abschluss sehr gut verwertet. Vor allem auf Links fand Neugersdorf jetzt die entsprechenden Räume und Paul Röttig war treffsicher. Dank einer 4-Tore-Serie war man jetzt drin im Spiel. Das nötigte die Rot-Weißen zum Time-Out. Also kurz Luft holen, und den Druck hochhalten, um danach weiterhin das Spiel noch mehr an sich zu reißen.
Es gelang, denn die Abwehr stand immer besser und dem Gastgeber ging doch auch etwas die Puste aus, was wohl in den letzten Spielen auch schon immer mal der Fall war. Also war der TBSV quasi genötigt, die Gegner jetzt mit Gegenstößen zu überrennen. Beim 25:23 keimte Hoffnung auf, auf der Bank und auch dem einzigen TBSV-Fan auf der Tribüne. Doch es gab es einen Akteur, der deutlich was dagegen hatte, der zurück ins Tor gewechselte Wagner auf Seiten Sagar’s, nahm dem TBSV bei 3 Kontern die klaren Chancen auf den Ausgleich ab. Beeindruckt davon, oder einfach ab und an doch nicht mehr ganz hundertprozentig konzentriert, mehrten sich leider die Ballverluste. Und auch Stefan im Tor wollte das ein oder andere Mal zu viel, so kamen bedauerlicherweise nicht alle langen Pässe an. Klar wurde auch, dass die Sagar’er Abwehr nun wieder aufmerksamer agierte, Sie packte nochmal ordentlich zu, das verursachte Fehler beim TBSV. Die Konter verwandelten die Rot-Weißen wieder sicher und der Rückstand stieg auf fünf Tore an. Die Zeit lief weg, auch weil man indessen schier endlos dauernde Angriffs-Sequenzen der Gastgeber überstehen musste. Allen voran der über alles entscheidende Mittelmann Erlitz, leitete jetzt die Partie clever in Richtung Sieg. Minimal 4 Tore Abstand waren es bis Spielende. Mit 32:28 siegte Sagar in einem durchaus ansehnlichen Spiel.

Der Gastgeber hatte trotz enormer Gefahr nochmal den Kopf aus der Schlinge gezogen, und Neugersdorf? Ja, die hatten dank einer tollen Leistungssteigerung den Ausgleich im Blick, und konnten vor allem mit mehr Power und Tempo das Spiel fast auf die eigene Seite kippen. Viele Sagar’er Zuschauer waren überrascht von den zwei verschiedenen Gesichtern des TBSV-Teams und lobten ebenfalls die jungen Spieler. Das Lob bekamen vor allem Elias, Finn, Philipp auch von den eigenen Mannschaftskameraden zu hören. Denn sonst wäre das Spiel wohl anders ausgegangen. Über 60 Minuten hinweg, agierte Sagar aber letztendlich oft mit dem Quäntchen mehr Glück und auch vielen einfachen Toren. Nicht umsonst stehen sie wohl auf Platz 3 bzw. 4 in der Liga. Zudem standen eben auch leider zu viele technische Fehler und Ballverluste auf den Zetteln der Statistiker, ohne die eine Punktgewinn durchaus sehr realistisch gewesen wäre. Die gewonnene 2. Halbzeit (14:18) macht aber dennoch viel Mut für die kommenden Aufgaben. 3 Siege in den letzten 3 Spielen sind daher absolut möglich!

Es waren aktiv:          O. Krannich, St. Twork (Tor)

                                    S. Sohr, T. Trodler 2, S. N. Schlapmann 1, T. Stanke 3/1,
                                   M. Komassa, U. Isenschmied 3, P. Röttig 7, F. Wießner 3, E. Stanke 2,

                                    Ph. Kumpf 3, E. Heidrich 4, Johannes F.

Bank:  M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel

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Ostsachsenpokal Viertelfinale – TBSV Neugersdorf 1. – HVH Kamenz 26:33 (12:12) – „Kamenz auch im Pokal nicht zu besiegen.“

Mit einer Woche Verzug wurde die bevorstehende Pokal-Viertelfinal-Partie gegen Kamenz gespielt, und das eigentlich anstehende Liga-Spiel an das Saison-Ende verschoben. Krankheitsbedingt kamen die Lessingstädter mit einer Truppe, die pure Erfahrung und jugendliche Kräfte vereinte. Den Kamenz-Fluch wollte man dieses Mal endlich durchbrechen. Aufseiten des TBSV fehlte neben Anton und Stefan, auch Konrad, der arbeitsbedingt wieder als Rückraum-Kraft wegfällt. Elias Heidrich kam daher zu seinem Männer-Debüt.

Nach einem etwas holprigen Start, in dem man drei zu schnelle Tore kassierte, und im eigenen Angriff einige Mühe mit der stabilen Kamenzer Abwehr hatte, musste man Lösungen finden. Sichtbar in Schwung kam der TBSV nun besser in die Partie. Und nach Paraden von Olli kam man mit mehr Tempo in die Angriffe und holte sich die Führung. Zudem war das Rückzugsverhalten stark, wo man nach Ballverlust die Gegenstöße unterbinden konnte. Beim 11:9 war vermeintlich die stärkste Phase in Arbeit, doch schon da hatten sich die Kamenzer auf ihren typischen Spielstil eingeschossen, und versuchten jetzt mit kraftvollen 1:1-Aktionen an den Kreis durchzubrechen und von da abzuschließen oder Strafwürfe zu schinden.
Allen voran ging das HVH-Duo Freudenberg / Hübner dahin, wo es auch mal wehtat. Leider fanden sie zu oft die kleinsten Lücken und setzten sich mit dieser Spielweise dann 11:12 in Führung. Man war allerdings bis zur Pausen-Sirene hellwach, und so konnte Finn Wießner mit einem Freiwurf über die HVH-Mauer den Ball zum 12:12 in die Maschen hämmern. Ein Push für die 2. Halbzeit !?

Die Trainer mussten das Team auf eine, fast zu erwartende, harte Halbzeit vorbereiten. Denn das zeitraubende Spiel der Kamenzer sollte für Kopf und Beine anstrengend werden.

Verblüffend musste man feststellen, dass das mäßige Tempo der 1. Halbzeit, den Gästen zugutekam, und so starteten die Kamenzer furios mit einem 0:3-Lauf in den zweiten Durchgang. Fast stoisch und mit vielen späten Abspielen rissen die Gäste einige Lücken in die TBSV-Abwehr.
Beim 16:20 und in Unterzahl, bestand Redebedarf bei Neugersdorf. Eine Auszeit sollte für Klarheit sorgen, wie man diese Partie wieder an sich reißen wollte. Doch die schon erwähnten Gäste-Spieler Hübner und Freudenberg hatten gemerkt, wie sie dem TBSV schaden können. Erstes „Opfer“ war Nick Düring, der mit einer zu späten Abwehraktion sich bereits nach 41 Minuten die dritte Zeitstrafe einhandelte. Also ein wichtiger Akteur weniger, noch dazu gab es bis zur 45 Minute weitere vier Gegentore (18:24). Zum Luftschnappen nahmen die Gäste nun auch eine Auszeit und waren sich Ihrer Sache schon sehr sicher und frohen Mutes. Sechs Tore und noch fast eine Viertelstunde übrig, wären nochmal möglich gewesen, das Viertelfinale spannend zu machen. Es ging nun Hin und Her, Tor um Tor erzielten die beiden Mannschaften. Olli, als alleiniger Torhüter, holte noch ein paar starke Paraden heraus, doch konnten nicht alle anschließenden Angriffe erfolgreich verwertet werden. Auch wenn ein junger Spieler wie Finn, dem Team helfen wollte, waren es ein paar Fehlwürfe zu viel, was aber absolut keine vorwerfliche Kritik sein soll! Ein sehenswerter Wackler von Freudenberg brachte gegen unseren Debütanten Elias eine Überzahl und das Tor für Kamenz. Alle Mühe in den folgenden Minuten brachte kaum Ertrag. Im Gegenzug schafften die Gäste noch weitere drei Tore in Folge. Mit seinem ersten Tor belohnte sich Elias noch für seinen ebenfalls engagierten Einsatz. Auch Johannes nahm sich noch zweimal den Ball und drosch ihn, wohl schon mit einiger Wut, in die Maschen. Denn die Messe war gelesen. Das Viertelfinale war verloren. Mit 26:33 ging Neugersdorf sieglos von der Platte.
Leider wurde der „Fluch“ nicht gebrochen. Dieses Mal war es die 2. Halbzeit, welche sich als die Schlechtere, erwies. Die eigentlich bekannte, unangenehme Spielweise der Gäste, mit vielen in die Tiefe gehenden 1:1-Situationen, konnte nicht oft genug gestoppt werden. So kam man bedauerlicherweise auch zu selten ins eigene Tempo-Spiel, um leichte Tore zu erzielen. Das entnervte alle TBSV-Spieler akut und zeigte Wirkung bei den Abschlüssen bzw. dem Positionsangriff, denn da mehrten sich die Fehlabspiele bzw. Ballverluste. Die drei Unterzahl-Situationen, und der Verlust von Kreisspieler Nick, waren zusätzliche Faktoren, weil dadurch noch mehr Angriffsarbeit nötig war, die die Frische für schnelle Beine raubte und eben die ordnende Hand von Nick fehlte.
Nun heißt es diese Niederlage aus den Gliedern zu schütteln, und sich für das nächste schwere Spiel in Sagar vorzubereiten. Denn auch die Rot-Weißen liegen dem TBSV bekanntlich nicht so sehr, und die Spiele an der Landesgrenze sind auch immer intensive Partien.

Es waren aktiv:          O. Krannich (Tor)

                                    S. Sohr, T. Trodler 1, P. Röttig 3, N. Schlapmann 3, T. Stanke 3/3
                                   J. Franze 3, M. Komassa, E. Heidrich 1, F. Wießner 6
                                   N. Düring 4, U. Isenschmied 1, E. Stanke 1, Ph. Kumpf

Bank:  M. Bastisch

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Regionsoberliga OstsachsenSV LOK Schleife – TBSV Neugersdorf 1. 32:36 (17:16) – „Auch in Schleife bringt eine 2. gute Halbzeit den Sieg !“

Nach dem Torrausch der Vorwoche ging es am Samstag ins Sorbische. Schleife war das Ziel, und nach einer recht langen Fahrt war eine entsprechend aktive Erwärmung nötig, damit man so frisch wie möglich in die Partie starten konnte. Denn das Duell um Platz 6 wollte man für sich entscheiden, und Tim wollte im Torjäger-Duell gegen Killian C. Gurlit sein Bestes zeigen.


Allerdings war man irgendwie zu Beginn überhaupt nicht im Spiel. Nach nicht einmal fünf Minuten war Schleife mit 5:1 in Führung. Erst nach und nach konnte man erste Ballgewinne in schnelle Angriffe umwandeln. Doch leider war der TBSV-Rückraum noch nicht so zielsicher wie vor 7 Tagen. Daher musste eine Auszeit genommen werden, die für eine weckende Korrektur sorgen sollte. Doch gefühlt war es eher das Gegenteil. Weiterhin hatte man kein richtiges Mittel gegen die Angriffe der Schleifer, auch Stefan bekam nicht so richtig die Hände an den Ball. Die kamen mit anziehendem Tempo und physisch intensiven 1:1-Aktionen gut in die Tiefe. Bis zur 24. Minute war es jedenfalls nicht das Spiel des TBSV (17:11-Rückstand). Doch dann gelang bis zur Pause hin vieles besser. Olli gab mit seinen Paraden nun den Takt vor und mit sichtbar besserem Tempo und mehr Druck gelang eine 5-Tore-Serie, wobei man vor allem auf Mittelmann Nick Schlapmann und Außen Erik bauen konnte. Mit lautstarker Unterstützung von den Rängen ging man mit nur 1 Tor Rückstand in die Kabine.

Einfach den Schwung aus den letzten Minuten der 1. Halbzeit mitnehmen, die technischen Fehler im Aufbau vermeiden, und effektiver werden, dann sollte man das Spiel an sich reißen können.
Und es lief genau so. Viel besser kam man aus der Pause, und nun lief auch bei den Neugersdorfer Rückraum-Akteuren der Motor auf Touren. Mit 18:19 und 18:20 gab es endlich die gewünschte Führung für den TBSV. Vor allem der Ballvortrag und die gesamte Bewegung der Angriffs-Reihe war flüssiger und so erzielte man halt auch einfachere Tore. Zudem fand Schleife gegen eine wirklich verdichtete und gut zupackende Abwehr des TBSV, so gut wie keine Mittel mehr. Es waren Würfe die abgeblockt, abgenommen oder pariert wurden. Bis zur 45. Minute war man mit bis zu 5 Toren voran, und Schleife ereilte auch noch eine Disqualifikation (Rot nach Gesichtswischer). Das war allerdings vielen eine zu harte Strafe, und auch andere Pfiffe brachten das Heimpublikum in Rage. Allerdings drehte Schleife nochmal auf und eine stärkere Phase ließ deren Rückstand schmelzen (28:29). Es war mächtig Sand ins Getriebe geraten, aber mit Einsatz, Kampf und gegenseitiger Motivation musste man sich da selber wieder in die Spur bringen. Es gelang zum Glück, zuerst hielt Olli nun richtig wichtige Bälle und mit geduldig gespielten Angriffen, gegen eine nun konsequent offensive Abwehr der Gastgeber, verschaffte man sich am Ende mit 1:1-Aktionen und verwerteten Abprallern nach Pfostentreffern wieder Luft. Vor der Crunch-Time lag Neugersdorf wieder mit vier Toren vorn (29:33). Schleife nahm Auszeit Nr. 3 und wollte mit der endgültigen Manndeckung noch was versuchen. Doch der TBSV war immer noch frisch genug um die weiten Wege zu gehen. So konnte Marko (auch mal mit den sagenumwobenen Nullschritten) ebenfalls so erfolgreich einnetzen, wie auch Finn. Der allerdings mit dem Torhüter kollidierte. Der Schleifer musste verletzt raus und mangels zweitem Torhüter, ging der Feldspieler Ruhland für die letzten 60 Sekunden ins Tor. An den wohl am Knie verletzten Torhüter gute Besserung !!! Diese zwei Wirkungstreffer des TBSV entschieden das Spiel und nach der Verletzungspause war plötzlich der Dampf raus, einerseits gut, da dass Spiel sehr emotional wurde und sich der Unmut der Lok-Männer steigerte. Andererseits konnte der TBSV nun kontrolliert zu Ende spielen und den Sieg holen.
Wieder eine sehr starke 2. Halbzeit gespielt, Platz 6 erobert, alle Spieler verletzungsfrei geblieben und sehr geschlossen und mit super Laune die Partie erfolgreich gestaltet. Die ersten 25 Minuten waren anscheinend eine ungewollte Findungsphase, welche man sich hoffentlich nicht vom DHB-Team abgekuckt hat. Doch mit zwanzig Toren in der 2. Halbzeit hatten alle eingesetzten Spieler Ihren Anteil und sorgten von allen Positionen für Tore, hervorheben darf man aber dennoch unser Mittelmann-Duo Johannes und Nick Schlapmann, die 11 Tore erzielten und wiederholt ein statker Kreisspieler Nick Düring. Das Torjäger-Duell entschied allerdings der Schleifer Gurlit klar für sich, und machte 10 Tore. Die Abwehr war dennoch, zusammen mit Olli/Stefan im Tor, eine wichtige Basis für den Verlauf des Spiels.
Nun gibt’s eine Spielpause, wo sich alle Aktiven erholen können und auch mal den Kopf frei machen kann.

Ein großer Dank geht auch an die große Fan-Gruppe auf der Tribüne, die dank der Jugend-Spiele, schon vor Ort war. Die Eltern / Supporter feuerten vor allem in der Phase wo man das Spiel umbiegen konnte, das Team sehr gut an und bejubelte auch mit der Auswärtssieg-Parole am Ende den Erfolg. Ebenso amüsant war eine musikalisch sehr hochwertige Heimfahrt im Usiel-Mobil, auch immer ganz wichtig, Siege auch zu feiern und so den Teamzusammenhalt auf ein hohes Level zu bringen.

Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)

S. Sohr, N. Schlapmann 6, T. Stanke 4/3,
J. Franze 5, A. Bayer 2, M. Komassa 3, K. Mai 4, F. Wießner 1
N. Düring 7, U. Isenschmied, E. Stanke 4

Bank: M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel

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Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – KOWEG Görlitz 2. (Junior-Team) 45:30 (16:14) – „Torerausch im Oberland.“

Was eine Partie war das denn ? Circa 17 Stunden später, am Laptop sitzend, das UFFTA-Video ansehend, bin ich immer noch begeistert von diesem Spiel. Aber blicken wir zurück.

dieses spiel wurde bei youtube übertragen

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Vor Spielbeginn konnte man Konrad im Team begrüßen, der bei seinem arbeitsbedingten USA-Aufenthalt pausierte, und in dieser Partie helfen wollte, aus dem Rückraum einige Tore beizusteuern. Mit sichtbar optimierter Frisur, hatte er wohl auch eine bessere Aerodynamik. Aber Spaß beiseite, man wollte sich gegen das Jugend-Team von KOWEG Görlitz für die unnötige Hinspiel-Niederlage revanchieren.
Und von Beginn an ging es zur Sache. Die Görlitzer packten in den ersten Abwehr-Situationen gleich mächtig zu und waren schnell 2 Mann weniger. Die daraus resultierenden Chancen nutzte Tim Stanke, und erzielte mitunter sein 100. Saisontor. Doch steckten die wahrlich jungen wilden Görlitzer nicht auf und erzielten nach enorm temporeichen Angriffen zwei einfache Tore. Danach stabilisierte sich die Abwehr des TBSV aber deutlich, man blockte in der Mitte mehrere Würfe weg und war physisch präsent. Nur über die Außen hatte man so seine Schwierigkeiten. Es blieb eine knappe Partie, und KOWEG ging sogar in Führung. Die eigenen Fehler im Spielaufbau drängte den TBSV immer wieder in die kräftezerrende Abwehr-Arbeit. Das war ein Zeichen für den TBSV, dass man nun mal auf Vollgas stellen musste und startete eine 5:0-Serie, welche Wirkung zeigte. Denn selbst die Auszeit der Gäste brachte keine Ordnung in deren Abwehr. Vor allem aus dem Rückraum und vom Kreis ging dieses Mal eine stets sichtbare Wurfgefahr aus. Das genügte, auch in Unterzahl, bis zur Pause für eine 16:14-Führung des TBSV.

Zwei Tore plus waren schlichtweg zu wenig, und man musste gegen diesen Gegner auf jeden Fall absolut konzentriert zu Werke gehen um mit Einsatz, Kampf aus einer kompakten Abwehr heraus das Tempo hochzuhalten und sich die einfachen Chancen zu erarbeiten.
Kurz nach der Pause wurde die Partie aber leider abrupt unterbrochen. Johannes ging nach einem Zweikampf zu Boden und blieb eine ganze Weile benommen liegen. Dank schneller Behandlung konnte der erste Schock aber überwunden werden und Johannes kam wieder zu sich, war aber nicht mehr einsatzbereit. Wie käme man aus dieser Unterbechung heraus, war nun die Frage aller. Überragend kann man nur sagen. Alle Neugersdorfer Spieler zusammen lösten nun sämtliche Bremsen. Mit überzeugendem Tempospiel stellte man die Görlitzer Abwehr vor unlösbare Aufgaben und Anton, Konrad, Nick feuerten aus allen Positionen. Auf 24:18 steigerte man den Vorsprung und nötigte die KOWEG-Bank zur Auszeit. Die hatten einiges zu besprechen. Richtige Wirkung zeigte das allerdings nicht. Denn mit einer weiteren 4:0-Serie zog man nun mit 9 Toren davon. Fast in letzter Instanz probierte es Görlitz nun mit einer Manndeckung. Also waren clevere Lösungen, Bewegung und Geduld gefragt um diese Deckungsvariante zu bespielen. Erstmal in der Saison gelang das nahezu fehlerfrei. Auch in dieser Phase waren die kraftintensiven Aktionen und das Stoßen in die Tiefe, die richtigen Entscheidungen. Und sogar eine Unterzahl-Situation gewann man mit 2:0. Das war den Gäste-Trainern zu viel, fast panisch legten sie nochmal die grüne Karte auf den Kampfgerichtstisch. Das verschaffte dem TBSV auch etwas Luft, und doch wollte man bis zum Ende so intensiv durchziehen. Es gelang bestens, noch weitere sechs lautstark umjubelte Tore erzielte der TBSV, auch wurden alle Spieler eingesetzt und selbst unser „Seppo“ trug sich in die Torschützenliste ein und sich somit für die Spielzeit bedankte. Der 40. Treffer gelang übrigens Nick Düring am Kreis, was natürlich getränketechnisch nicht ohne Folgen bleiben wird.
Dem Jugend-Team entglitt, auch aufgrund zwei später Zeitstrafen, die Partie völlig und es ergab sich ein Endstand von 45:30. 
Eine nahezu perfekte zweite Halbzeit (88 % Wurf-Effektivität) verschaffte dem TBSV einen eindrucksvollen Heimsieg, der für alle Aktiven viel Balsam auf der Seele bedeutet, und zudem hat man neben den 2 Punkten auch sein Torverhältnis mächtig verbessert. Neben den starken Leistungen der Feldspieler, blieben unsere sonst so starken Torhüter etwas blass, aber sie konnten sich eben dieses Mal auf Ihrer Vordermänner verlassen und so konnten „nur“ 11 Paraden von Olli und Stefan ohne Probleme kompensiert werden. Der schönste Moment war aber, als Johannes nach Abpfiff zum Jubeln nochmal zum Team stoßen konnte, und schon fast wieder heile den Jubel mit den Fans genießen konnte. Kommende Woche geht’s zur weiten Reise nach Schleife. Dort gibt es das Duell um Platz 6, dafür viel Erfolg.

Es waren aktiv:          O. Krannich, St. Twork (Tor)

                                    K. Mai 6, N. Schlapmann 3, T. Stanke 8/5, S. Sohr 1
                                   M. Komassa 3, N. Düring 10, U. Isenschmied, F. Wießner 3,
                                   J. Franze, A. Bayer 5, P. Röttig 5, E. Stanke 1

Bank:  M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel, T. Trodler

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Regionsoberliga Ostsachsen Radeberger SV 2. – TBSV Neugersdorf 1. 38:30 (20:11) – „Leider nur eine Halbzeit gewonnen.“

Zum Sonntagnachmittag ging es in die Bierstadt Radeberg, um gegen die starke RSV-Reserve eine möglichst optimale Partie auf die Platte zu bringen. Leider kam ein weiterer Verletzungsausfall (T. Trodler) hinzu, ansonsten war die Stammformation bereit für die schwere Partie.


Es ging auch richtig gut los, und der kleine Fan-Block auf den Rängen, erfreute sich an den starken ersten Aktionen des TBSV. Man ging mit 7:8-Führung in die erste Auszeit und wollte die Offensiv-Taktik noch mehr optimieren. Nur leider ging das irgendwie total schief. Eine Anhäufung von Ballverlusten, durchaus unvorbereiteten Angriffen und Fehlwürfen machten es denn Gastgebern leicht. Denn auch in der Abwehr ließ man nun den nötigen Zugriff, und eine gewisse Aggressivität vermissen und handelte sich bis zur 22. Minute eine 8:0-Gegentor-Serie ein. Fast schon glücklich musste man über jeden vergebenen Konter der Radeberger sein, bzw. die Paraden bejubeln, die Stefan bei den freien Würfen noch zeigte. Bis zur Halbzeit mühte man sich in der Offensive ab, und konnte die RSV-Abwehr nicht so wirklich in die Bewegung bekommen, um die nötigen Lücken zu erspielen. Mit einem 20:11 ging es in die Kabine.
Irgendwie war es wohl zu hektisch im Spielaufbau, bzw. konnte man nicht das gewohnte Tempo von hinten heraus erzeugen, und so fehlten die Räume für die geplanten Spielzüge. Dennoch wollte man die 2. Halbzeit natürlich viel besser gestalten.
Doch der Verlauf aus den ersten 30 Minuten blieb erst einmal unverändert. Selbst dem sonst sicheren Torjäger Tim fehlte beim Strafwurf die Nervenstärke. Man versuchte mit mehr Power in die Tiefe zu gehen, und konnte auch immer wieder durchbrechen, aber leider ließ man doch zu viel liegen. Bis zur 50. Minute rannte man stetig an, und wurde immer wieder von starken Paraden eines Oliver Krannich mit Schwung nach vorne geschickt. Doch zu einer gewissen Normalform fand eigentlich nur Nick Düring am Kreis. Der sich den Platz schaffte und nach Zuspiel entweder selbst das Tor warf oder Strafwürfe rausholte. Dass er dabei teils sehr unsanft gestoppt wurde, dennoch immer weiter machte, sollte man erwähnen, denn an Kampf und Engagement fehlte es nicht. Die Gastgeber ließen angesichts des souveränen Vorsprungs auch stetig beste Chancen aus, und „schenkten“ dem TBSV immer wieder den Ball. Doch minimal 8 Tore Rückstand sprangen dabei heraus, was aber immerhin den Sieg der 2. Hälfte einbrachte (18:19). Das 40. Tor blieb auch dank verbesserter Abwehr zum Schluss aus, und so war die Niederlage deutlich, aber nicht zu dramatisch.
Angesichts das 2 Rückraumspieler gefehlt haben, und einzelne Spieler nicht so gut in die Partie fanden bzw. sich eben mit viel Aufwand an der Abwehr abarbeiteten, hatte man in der 2. Halbzeit noch alle Kraft aufgebracht, keine schlimme Pleite zu erleiden. Dank dem Trio Oliver, Tim und Nick wurde die 2. Halbzeit ja immerhin knapp gewonnen und man spielte immerhin gegen den Tabellendritten, welcher allerdings nicht unbedingt ans Maximum gehen musste und auch viele Fehler fabrizierte. Es gibt halt eben diese Tage im Sport. Für die nächste Woche kann man zuhause im Oberland dann wieder mit den Fans im Rücken, so auftreten wie es sich jeder Spieler für sich vorstellt und sich vielleicht für die Hinspiel-Niederlage gegen das KOWEG Juniorteam revanchieren. Bis dahin Kopf frei machen, gut trainieren und mit Spaß am Handball nächste Woche auf die Platte gehen.

TBSV spielte mit:

O. Kranich, St. Twork (Tor)
N. Schlapmann 1, S. Sohr, A. Bayer 2, T. Stanke 7/5, J. Franze 2, F. Wießner 2, E. Stanke 2
U. Isenschmid 1, N. Düring 8, M. Komassa 3, P. Röttig 2

Bank:  M. Bastisch   

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Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – HSV 1923 Pulsnitz 2. 34:34 (17:19) – „Abermals ein Remis gegen Pulsnitz.“

Hatte man in der Vorwoche einen schlechten Tag erwischt, und verlor nicht nur die 2 Punkte, sondern auch für den Rest der Saison Maik Rauch, der nach Achillessehnenriss bis Saisonende ausfällt. Außerdem war Philipp Kumpf nicht verfügbar. Allerdings konnte man Marko Komassa und Erik Stanke wieder auf die Platte bringen. Dennoch sollte es ähnlich wie im Hinspiel eine fordernde Partie werden, aber der Sieg war definitiv das Ziel. Da das Spiel vom HVS beobachtet wurde, wurde der Schreiberling als „C“ auf die Bank befördert und konnte so hautnah das Spiel verfolgen.


Das  Spiel begann auf jeden Fall sehr vielversprechend für den TBSV. Hatte man gleich eine frühe Überzahl-Situation und konnte auch die ersten Angriffe positiv, vor allem in Person von Tim Stanke, abschließen, musste man doch auch auf die Pulsnitzer Angriffs-Reihe aufpassen. Denn vor allem der routinierte John Eppendorfer war im Stande aus allen Lagen zu werfen. Und Ja, das tat er auch. Olli fand gut in die Partie und parierte zahlreich erste Bälle, doch einige rutschten doch durch. Das wurde in einer frühen Auszeit analysiert und die Abwehr musste zupacken, gut rücken und die Basis für temporeiche Angriffe sein. Leider fanden die Gäste mit zunehmender Spielzeit zu gut in die Partie. Neugersdorf selbst, konnte in eigener Unterzahl fast mehr auftrumpfen, als in Überzahl. Nach weiteren starken Paraden, sehr gut erkämpften Ball von Anton und nervenstark abgeschlossenen Würfen von Tim ging man wieder in Führung (11:10). Leider die letzte in der 1. Hälfte. 2-3 schmerzliche technische Fehler führte zu einem 0:3-Lauf. Von der Bank kamen antreibende Worte, sich mehr zu konzentrieren. Die auf’s Tempo drückenden Gäste konnten selbst in Unterzahl nochmal ein Tor erzielen, worauf Nick Düring mit einem gut erarbeiteten Tor noch auf 17:19 zur Pause verkürzen konnte.
Mehr Klarheit und Tiefgang in der Offensive waren gefordert, um auch mit höherem Tempo die gewichtigen Rückraum-Spieler der Gäste in Bewegung zu bringen und Lücken zu reißen.
Eine weitere 0:3-Serie und Zeitstrafe für Nick, bescherten dem TBSV nicht den optimalen Start in die 2. Halbzeit. Doch alle Mann fassten sich ein Herz, und schalteten einen gehörigen Gang nach oben. Angefangen bei Olli, der nun großartige Paraden (fast in „Andi-Wolff-Manier“) rausholte, konnten auch seine Vordermänner auch die Abwehr stabilisieren. Man hatte sowohl Eppendorfer, als auch Kuban und Bulla auf Pulsnitzer Seite besser im Griff, konnte Würfe blocken und die schnellen Spieler in die Spur schicken. So gelingt in der 41. Minute der Ausgleich (25:25).
Diese Energie und den Wendepunkt wollte der TBSV nun in der Auszeit mit der weiteren Taktik paaren, so dass alle Bescheid wissen, wo es hingehen sollte. Viel Physis, aber auch Konzentration, Aufmerksamkeit waren gefordert, da Pulsnitz nun lange und kräfteraubende Angriffs-Sequenzen spielte, denn das zuvor hohe Tempo, sollte etwas eingebremst werden. Nach Fehlwurf, und einer Strafe für angebliche Schauspielerei gab es zusätzlich noch eine Zeitstrafe für Nick dazu, und man war gleich zwei Mann weniger. Diese Phase überstand man trotz zusätzlicher kurzer Deckung für Johannes mit ballsicherem Spiel recht gut. Noch gelang der Anschluss und Ausgleich nicht, da aus dem Rückraum immer wieder Gegentore fielen, und man leider einige freie Würfe vergab bzw. der Gäste-Torhüter sich mit Paraden dagegen stellte. Bis zu Beginn Crunch-Time, als sich dann Finn Wießner zweimal den Ball nahm und mit beidbeinigen Sprungwurf-Hammern einnetzte und man nun die Führung zurück erlangte. Dreieinhalb Minuten vor Ende musste man trotz intensiver und doch fairer Abwehrarbeit noch eine Zeitstrafe hinnehmen und Pulsnitz bekam einen Strafwurf. Dieses Mal war gegen den starken Eppendorfer aber Olli der Sieger und hielt das Remis fest. Noch zweimal gelang die Führung. 40 Sekunden vor Ende hatte der Hüne Kuban das 34:34 erzielt. Also noch einmal Ballbesitz für Neugersdorf. Leider war Pulsnitz auch immer noch wach und aufmerksam. So musste Paul von Außen den letzten Wurf nehmen, den der Pulsnitzer Torhüter parieren konnte. Und dann war es aus, Remis, Punkteteilung.

Wieder ein Remis gegen Pulsnitz. Es war eine starke Leistung des TBSV, hatte man doch 5 Tore aufgeholt, war bis kurz vor Ende in Führung und hatte eine durchaus starke Abwehrleistung gezeigt. So sind es am Ende wohl die “liegen gelassenen” Konter-Tore, welche am Ende fehlten.  Dass so viel Abwehr-Arbeit an den Kräften nagt, kann man keinem absprechen, aber es fehlte dadurch wohl etwas an der Lockerheit, um im eigenen Angriff dann umzuschalten und die Chancen gnadenlos zu verwerten. Besser kann man es kommenden Sonntag in Radeberg machen, wo aber, angesichts des Hinspiels (37:37) auch wieder eine beinharte und eng umkämpfte Partie ansteht, wo dann auch das mittlerweile sehr ungewohnte Haftmittel hinzukommt.

Es waren aktiv:          O. Krannich, St. Twork (Tor)

                                    T. Trodler 1, N. Schlapmann 1, T. Stanke 10/3, S. Sohr
                                   M. Komassa 2, N. Düring 6, U. Isenschmied, F. Wießner 4,
                                   J. Franze 3, A. Bayer 5, P. Röttig 2, E. Stanke

Bank:  M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel, R. Güttler


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Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – HVO Cunewalde 2. 26:34 (15:18) – „Denkbar schlechter Start ins neue Jahr.“

Nach dem Erfolg in Bernstadt und der Pause zum Jahreswechsel, stand für 2025 die erste Partie gleich gegen den Tabellenführer Cunewalde 2. an. Die hatten eine ähnliche starke Truppe wie im Hinspiel mitgebracht, es sollte also eine erwartet schwere Aufgabe sein.


Auf beiden Seiten ging es von Anfang an mit physisch starken und intensiv zupackenden Abwehr-Reihen los. Das stellte demzufolge die jeweils angreifende Mannschaft vor komplexe Aufgaben. Besser lösen konnte die der Gast. Zwar war Olli hinter seiner Abwehr, gut ins Spiel gekommen, doch über die Rückraum-Mitte musste man zu viele Gegentore hinnehmen. Im eigenen Angriff musste man geduldig sein, und immer wieder für Nick am Kreis spielen, der gute Lücken aufriss und verwandelte. Auch das folgende Männer-Debüt für Finn Wiesner war gelungen, denn er machte seine ersten Tore, stand aber vor allem in der Abwehr stabil und arbeitete gut mit. Dank Ballgewinnen konnte man knapp in Führung gehen, was Cunewalde zu einer Auszeit nötigte. Da waren bereits 20 Minuten gespielt, und nach ein paar unnötigen Fehlern ging die Führung an den Gast, und das Time-Out seitens des TBSV folgte. Mehr Klarheit und auch mehr Druck im Angriff mussten folgen. Doch Cunewalde nutzte wirklich jeden kleinen Fehler des TBSV und legte das Wurfbild auf alle Positionen verteilt, breit an. Dieses brockte den Neugersdorfern einen 3-Tore-Rückstand zur Pause ein.
An sich war es gegen die gut aufgelegten Gäste eine starke Leistung, doch die Feinheiten waren entscheidend, wie so oft in engen Spielen.
Recht schwerfällig und mit fehlender Tiefe in den Angriffs-Szenen kamen die TBSV-Männer in die 2. Halbzeit. Die „kleinen Geschenke“ (vergebener Strafwurf, Zeitstrafe) nahmen die Cunewalder gern an und bauten die Führung auf 15:22 aus. Nach einer weiteren Unterzahl, die dank viel Bewegung in der Abwehr und Paraden von Stefan noch mit minmalen Schaden ausging, war eine Auszeit nötig. Das Engagement stimmte, doch der nötige Tiefgang in den Agriffen und ein unbedingter Zugriff auf die gefährlichen Rückraumspieler der Gäste musste intensiviert werden. Man blieb aber irgendwie bei den 7 Toren Rückstand hängen. In der 46. Minute kam ein weiteres Übel dazu, Maik Rauch verletzte sich so, das er per Trage die Halle verlassen musste. Geschockt, aber auch nun wohl noch mehr aus dem Konzept riss es die Hausherren in Richtung Niederlage. Merklich spürbar konnte Cunewalde mit ruhigem Tempo die Angriffe ausspielen, hatte das Glück und konnte auch zu oft die kleinsten Lücken finden um Tore zu erzielen. Immer wieder streute Stefan seine Paraden ein, doch die anschließenden Angriffe waren leider auch immer wieder durchzogen von Fehlern und Ballverlusten. Die Gäste haderten in der Schlussphase dann öfters mit Entscheidungen der Schiedsrichter und gerieten in Unterzahl, doch in dieser Phase war entweder der Gäste-Torhüter im Weg, oder es war halt generell nicht der Offensiv-Tag des TBSV. Mit souverän runtergespielten Schlussminuten und 2 letzten Toren sackten die Gäste den Sieg ein. Mit 8Toren Unterschied an sich auch entsprechend der 2. Halbzeit.
Wie schon erwähnt, begann das Jahr 2025 denkbar schlecht. Denn vor allem die Verletzung von Maik, und eine sich anbahnende Langzeitverletzung, waren ein Wermutstropfen für das Team. Gute Besserung an Maik natürlich. Aber auch diese Niederlage ist schmerzlich, weil man doch in den ersten 20 Minuten so super im Spiel war und dem Tabellenführer bestens Paroli bot, in der 2. Halbzeit aber offensiv dann so seine Probleme hatte. Auch die Abwehr war an sich stets aktiv, doch waren die Positionen worüber man die Gegentore hinnehmen musste, so, dass auch die Torhüter oft nicht gut aussehen konnten. Ein sehr positives Zeichen setzten zumindestens der Debütant Finn. Der sich, auch zur vollen Zufriedenheit von Trainer Thomas, mit viel Stabilität und sichtbaren Zug zum Tor präsentierte. Das wird noch hilfreich sein, auch solange Konrad Mai nicht verfügbar ist. Kommende Woche kann man sich dann aber mit einem Sieg gegen Pulsnitz 2. wieder in die richtige Spur bringen um in der Tabelle voran zu kommen. 

Es waren aktiv:          O. Krannich, St. Twork (Tor)

                                    T. Trodler, N. Schlapmann 2, T. Stanke 4/1, S. Sohr
                                   M. Rauch, N. Düring 8, U. Isenschmied, F. Wiesner 3
                                   J. Franze 2, A. Bayer 5, Ph. Kumpf, P. Röttig 2

Bank:  Th. Bruckmann-Klippel, E. Stanke


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Regionsoberliga Ostsachsen OHC Bernstadt 2. – TBSV Neugersdorf 1. 23:33 (12:19) – „Souveräner Auswärts-Sieg zum Rückrundenauftakt“

Vorab ein kurzes Hinrunden-Fazit: Mit Platz 8 ordnete man sich nach 10 Spielen in der Regionsoberliga Ostsachsen etwas weiter hinten ein, man erzielte zwar die meisten Tore, doch kassierte auch leider die meisten Gegentore (299:309), und auch wahrscheinlich haderte man mit 4-6 Punkten die man über die Hinrunde hinweg verloren hatte. Doch mit dem Zusammenhalt, Kampf und Engagement der Mannschaft kann man durchweg zufrieden sein, und die Schwächen können durch ständigen Trainingseifer, Erfahrungswerten und Erfolgserlebnissen in Punkte umgemünzt werden.

Dass das funktioniert sah man am 2. Advent in der Pließnitztal-Sporthalle in Bernstadt. Denn zwar fehlte krankheitsbedingt unser Spielmacher-Duo Johannes Franze und Nick Schlapmann, doch ansonsten waren alle spielbereiten Neugersdorfer heiß auf den ersten Auswärtssieg.
Lautstark angeführt von Stefan im Tor entwickelte sich eine durchaus temporeiche Partie, in der man sofort feststellen konnte, das mit viel Druck auf die Abwehr hier vieles möglich war. Zwar gingen die Bernstädter robust zu Werke, doch man nahm sich die Würfe und erzielte Tor um Tor. Die Effektivität war noch nicht die Beste, allerdings gelang es diesen kleinen Makel, mit einer stabilen, aber auch guten beweglichen Abwehr, und einem gut aufgelegten Stefan, zu kompensieren. Bernstadt nutzte noch zweimal ein paar Haftmittel-Probleme des TBSV, und verkürzte auf ein Tor (6:7), doch anschließend sicherte man sich in der Abwehr einige Bälle und wandelte diese zielsicher in Tore um. Die OHC-Reserve war diesen Aufgaben nicht vollständig gewachsen, da auch deren Torwart-Trio keine Bälle zu fassen bekam, und auch dem Tempo mussten die Gastgeber schon etwas Tribut zollen. Mit einem durchaus erstaunlichen 12:19 für Neugersdorf ging es in die Pause.

Weiter so, nicht nachlassen, und über das Tempo gehend, den Gegner zermürben und den Sieg einfahren, war der „Fahrplan“ für Halbzeit Zwei.

In der 2. Halbzeit war die Abwehr weiterhin das Prunkstück des TBSV, da man vor allem durch einen hochgewachsenen Mittelblock viele Bälle abwehrte. So überstand man auch eine etwas fahrige Phase, in der etwas Bewegung im Angriff fehlte. Denn weiterhin war die Bernstädter-Abwehr physisch gut drauf, und kam auch etwas offensiver aus der Pause. Nach einer Auszeit hatte man aber mit zunehmender Spielzeit bessere Lösungen gefunden und konnte sich bis auf 10 Tore absetzen. Man hatte mit der Kombination aus Paraden, geblockten oder geklauten Bällen nun die Bernstädter wie geplant, zermürbt. Die versuchten es nun fast ausschließlich über Eins-Eins-Situationen zum Erfolg zu kommen, dass die zugesprochenen Strafwürfe zu 50 % vergeben wurden, war ein weiteres Indiz, dass der Sieg an den TBSV gehen konnte. Auch die Luft ging einigen OHC-Spielern nun zunehmend aus, und so entstanden Fehler in deren Spielaufbau.
Sprichwörtlich ließ der TBSV dieses Mal nichts anbrennen und spielte durchaus souverän diesen klaren Sieg heraus, denn auch in Halbzeit Zwei musste man nur 11 Gegentore in Kauf nehmen, was an den 15 Paraden von Stefan genauso festzumachen galt, wie auch an der stets stabilen Abwehrleistung, die sich durch Beweglichkeit und gutem Zupacken auszeichnete.
Offensiv dagegen hatte Tim Stanke wieder überzeugt, ebenso der Rückraum, was sich am Ende in einer richtig guten Quote von 75 % Wurfeffektivität widerspiegelt. Mit 23:33 war das mit dem Auswärtssieg auch erledigt. In durchaus souveräner Weise besiegte man den Tabellennachbarn und startet so bestens in die Rückrunde, und verabschiedet sich mit Applaus an die Gästefans in die Weihnachtspause.  4 Wochen Pause, genug um alles auszukurieren, sich an den Festtagen mit Köstlichkeiten zu belohnen, aber dann auch gleich wieder fokussiert ins neue Jahr zu starten, um am 11.01.2025 in heimischer Halle der Cunewalder Reserve Paroli zu bieten.

Bis dahin an das gesamte Team, die Fans und die Leser meiner schriftlichen „Werke“ eine schöne Weihnachtszeit, einen wunderbaren Jahreswechsel und genügend Power für das kommende Spieljahr 2025.

 TBSV spielte mit:   St. Twork, O. Kranich(Tor)
T. Trodler 1, K. Mai 5, S. Sohr 1, A. Bayer 5, Ph. Kumpf 1, T. Stanke 10/4, S. Sohr
U. Isenschmid, M. Rauch 2, M. Komassa 4, N. Düring 5

Bank:    Th. Bruckmann-Klippel , M. Bastisch

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Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – SG Sohland/Friedersdorf 35:31 (17:16) – „Verdienter Arbeitssieg im Derby.“

Spiel Drei am letzten Heimspieltag 2024, und für den TBSV auch dem Abschluss der Hinrunde, gab es das Derby gegen die SG Sohland/Friedersdorf. Nach der kurzen Spielpause wollte man sich diesen Sieg holen und sich erfolgreich vom heimischen Publikum ins neue Jahr verabschieden. Dafür waren alle Mann an Bord und hungrig auf intensive 60 Minuten Handball.


Eine physische und sehr aktive Gäste-Abwehr empfing in den Anfangsminuten die Offensive der TBSV-Männer. Dafür musste man mit Tempo agieren um Lücken zu reißen, aufmerksam und geduldig sein. Ging durchaus gut auf, doch schnell hatte der SG-Torhüter immer wieder seine lichten Momente und half seiner Abwehr mit Paraden. Also musste man klare Chancen kreieren. Der beste Weg dafür geht andererseits über eine eigene starke Abwehrleistung. Das gelingt, angefangen bei Olli im Tor und später mit einer verdichteten Abwehr-Mitte recht gut. Gefährlicher sind dagegen die Außen der Gäste. Es gelang bis zur 25. Minute sich nun endlich richtig ins Spiel zu kämpfen und sowohl den Ausgleich, als auch die Führung zu erspielen. Konrad, als wohl höchstgewachsener Außenspieler der Liga, war dabei sehr erfolgreich. Es sind eben auch manchmal die unkonventionellen Aktionen, die eine Mannschaft in die Partie führen können. Mit einem knappen 17:16 ging es in die Kabine.
Auf die eigenen Stärken besinnen, das Tempo hoch halten und die Abwehr-Arbeit beibehalten waren die Punkte für die 2. Halbzeit. Und die Effektivität steigern, dann sollte der Sieg definitiv machbar sein.

Zu diesem Vorhaben gehört aber leider auch noch der Gegner, der sich angesichts der bisherigen Saison auch Punkte wünschte. Das knappe Resultat blieb auch bis zur 40. Minute bestehen. Spielprägend war jetzt, das die Rückraum-Spieler Anton, Johannes, Konrad, Marko nun auch die Außenpositionen hervoragend bedienten, wenn der eigenen Abschluss nicht möglich war. Es half in hohem Maße. Denn Tim Stanke, aber auch Maik Rauch netzten ein und sorgten für die meisten Treffer in der 2. Halbzeit. Mit stetig 3-4 Toren Vorsprung ging es in Richtung Schlussphase, aber die Gäste gaben nicht nach, und versuchten es nun auch mit etwas mehr Physis. Daraus ergaben sich einige Überzahl-Phasen für den TBSV, welche bestens genutzt wurden. Die eigenen, teils unnötigen Zeitstrafen, überstand man aber auch dank der weiterhin starken Paraden von Olli und der aktiven Abwehr davor. Zwar minimierte der Gast den Rückstand zwischenzeitlich nochmal auf drei Tore, doch dieses Mal brannte nichts an. Couragiert, überlegt und auch in den Eins-Eins-Situationen spielte der TBSV dieses Mal clever bis zum Torabschluss. Das der beste Gäste-Spieler Steller am Ende auf 9 Tore kam, ist kompensiert worden, indem man den Rückraum der SG mit der Zeit die Gefahr nahm und die Bälle blockte oder vorher schon eroberte. Mit 35:31 gewinnt der TBSV das Derby.
Ich denke, man kann es doch noch als Arbeitssieg betiteln. Denn der Gegner war bis zum Ende bissig und wollte ebenfalls Punkte holen, das war vor allem an den Leistungen von David Steller und Jonas Ißleib (Tor), sowie der Abwehr-Arbeit der SG deutlich festzumachen.
Da aber alle Neugersdorfer, die auf der Platte standen, sich vor allem im Abwehr-Spiel sehr intensiv einbrachten, und wenige Fehler produzierten, konnten die Angriffe bis zum Ende geduldig ausgespielt werden. Die schon angesprochene Flügelzange Stanke-Rauch darf durchaus hervor gehoben werden, die hohe Effektivität von 82 – 89 %  ist Beweis dafür. Aber auch die Leistungen vom Rückraum waren ein Baustein für den Sieg. 13 Tore und zahlreiche zielführende Abspiele an den Kreis oder Außen, hatten Ihre Wirkung. Olli mit am Ende 16 Paraden war auch wieder einmal eine sichere Bank im TBSV-Tor, Ihn pushte wohl die Ehrung als längjähriges verdientes und engagiertes Vereinsmitglied, und ein Torhüter wird mit den Jahren auch meistens immer besser, wobei Olli ja nur zahlenmäßig wie ein 40-jähriger wirkt. 
Nun hat man wieder ein spielfreies Wochenende, und die Mannschaft  plus Trainerteam, kann sich auf die erste Rückrunden-Aufgabe am 2. Advent in Bernstadt vorbereiten. Bis dahin einen schönen 1. Advent in der kommenden Woche.
Es waren aktiv:           O. Krannich, St. Twork (Tor)

                                    T. Trodler 1, E. Stanke, N. Schlapmann, T. Stanke 9/2, Ph. Kumpf,
                                    K. Mai 4, M. Rauch 8 , N. Düring 4, U. Isenschmied,
                                   J. Franze 4, A. Bayer 5, M. Komassa

Bank:  M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel, S. Sohr