Zeitig aufstehen hieß es für die Kids, ihre Eltern und die Trainer der F- Jugend am Sonntag zum Heimspieltag im Oberland. Genau so natürlich für die Schiedsrichter Swen und Volker (danke euch), den Kampfrichtern und selbstverständlich dem Imbisspersonal. Denn die Halle füllte sich recht schnell mit unseren Gästen aus Eibau, Zittau und Görlitz.
Gleich zum Auftakt standen sich die Mannschaften vom Gastgeber TBSV und den Kids vom HV Eibau gegenüber. Waren die Neugersdorfer etwa Abends alle zeitig ins Bett gegangen? Zumindest machten sie den wacheren Eindruck und setzten sich recht deutlich mit 15:1 gegen den Nachbarn aus Eibau durch.
Es folgte die Spiele Zittau gegen Koweg Görlitz und Zittau gegen Eibau, die beide die OSV Vertretung für sich entscheiden konnten, bevor es zum Abschluss des Spieltages zum Duell des TBSV gegen den Spitzenreiter aus Görlitz kam. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, letztlich setzen sich die Gäste aber knapp mit 12:9 durch.
Stolz können sie sein, die Mädels und Jungs aus dem Oberland. Alles gegeben, super gespielt und den Zuschauern viel Freude bereitet. Was will man mehr….?!
Neugersdorf spielte mit: Emma, Valentina, Sophie, Lucie, Jonna, Emil, Jona, Oskar, Ean, Kalle, Kali, Kjell, Joshua, Milan
Hatte man in der Vorwoche einen schlechten Tag erwischt, und verlor nicht nur die 2 Punkte, sondern auch für den Rest der Saison Maik Rauch, der nach Achillessehnenriss bis Saisonende ausfällt. Außerdem war Philipp Kumpf nicht verfügbar. Allerdings konnte man Marko Komassa und Erik Stanke wieder auf die Platte bringen. Dennoch sollte es ähnlich wie im Hinspiel eine fordernde Partie werden, aber der Sieg war definitiv das Ziel. Da das Spiel vom HVS beobachtet wurde, wurde der Schreiberling als „C“ auf die Bank befördert und konnte so hautnah das Spiel verfolgen.
Das Spiel begann auf jeden Fall sehr vielversprechend für den TBSV. Hatte man gleich eine frühe Überzahl-Situation und konnte auch die ersten Angriffe positiv, vor allem in Person von Tim Stanke, abschließen, musste man doch auch auf die Pulsnitzer Angriffs-Reihe aufpassen. Denn vor allem der routinierte John Eppendorfer war im Stande aus allen Lagen zu werfen. Und Ja, das tat er auch. Olli fand gut in die Partie und parierte zahlreich erste Bälle, doch einige rutschten doch durch. Das wurde in einer frühen Auszeit analysiert und die Abwehr musste zupacken, gut rücken und die Basis für temporeiche Angriffe sein. Leider fanden die Gäste mit zunehmender Spielzeit zu gut in die Partie. Neugersdorf selbst, konnte in eigener Unterzahl fast mehr auftrumpfen, als in Überzahl. Nach weiteren starken Paraden, sehr gut erkämpften Ball von Anton und nervenstark abgeschlossenen Würfen von Tim ging man wieder in Führung (11:10). Leider die letzte in der 1. Hälfte. 2-3 schmerzliche technische Fehler führte zu einem 0:3-Lauf. Von der Bank kamen antreibende Worte, sich mehr zu konzentrieren. Die auf’s Tempo drückenden Gäste konnten selbst in Unterzahl nochmal ein Tor erzielen, worauf Nick Düring mit einem gut erarbeiteten Tor noch auf 17:19 zur Pause verkürzen konnte. Mehr Klarheit und Tiefgang in der Offensive waren gefordert, um auch mit höherem Tempo die gewichtigen Rückraum-Spieler der Gäste in Bewegung zu bringen und Lücken zu reißen. Eine weitere 0:3-Serie und Zeitstrafe für Nick, bescherten dem TBSV nicht den optimalen Start in die 2. Halbzeit. Doch alle Mann fassten sich ein Herz, und schalteten einen gehörigen Gang nach oben. Angefangen bei Olli, der nun großartige Paraden (fast in „Andi-Wolff-Manier“) rausholte, konnten auch seine Vordermänner auch die Abwehr stabilisieren. Man hatte sowohl Eppendorfer, als auch Kuban und Bulla auf Pulsnitzer Seite besser im Griff, konnte Würfe blocken und die schnellen Spieler in die Spur schicken. So gelingt in der 41. Minute der Ausgleich (25:25). Diese Energie und den Wendepunkt wollte der TBSV nun in der Auszeit mit der weiteren Taktik paaren, so dass alle Bescheid wissen, wo es hingehen sollte. Viel Physis, aber auch Konzentration, Aufmerksamkeit waren gefordert, da Pulsnitz nun lange und kräfteraubende Angriffs-Sequenzen spielte, denn das zuvor hohe Tempo, sollte etwas eingebremst werden. Nach Fehlwurf, und einer Strafe für angebliche Schauspielerei gab es zusätzlich noch eine Zeitstrafe für Nick dazu, und man war gleich zwei Mann weniger. Diese Phase überstand man trotz zusätzlicher kurzer Deckung für Johannes mit ballsicherem Spiel recht gut. Noch gelang der Anschluss und Ausgleich nicht, da aus dem Rückraum immer wieder Gegentore fielen, und man leider einige freie Würfe vergab bzw. der Gäste-Torhüter sich mit Paraden dagegen stellte. Bis zu Beginn Crunch-Time, als sich dann Finn Wießner zweimal den Ball nahm und mit beidbeinigen Sprungwurf-Hammern einnetzte und man nun die Führung zurück erlangte. Dreieinhalb Minuten vor Ende musste man trotz intensiver und doch fairer Abwehrarbeit noch eine Zeitstrafe hinnehmen und Pulsnitz bekam einen Strafwurf. Dieses Mal war gegen den starken Eppendorfer aber Olli der Sieger und hielt das Remis fest. Noch zweimal gelang die Führung. 40 Sekunden vor Ende hatte der Hüne Kuban das 34:34 erzielt. Also noch einmal Ballbesitz für Neugersdorf. Leider war Pulsnitz auch immer noch wach und aufmerksam. So musste Paul von Außen den letzten Wurf nehmen, den der Pulsnitzer Torhüter parieren konnte. Und dann war es aus, Remis, Punkteteilung.
Wieder ein Remis gegen Pulsnitz. Es war eine starke Leistung des TBSV, hatte man doch 5 Tore aufgeholt, war bis kurz vor Ende in Führung und hatte eine durchaus starke Abwehrleistung gezeigt. So sind es am Ende wohl die “liegen gelassenen” Konter-Tore, welche am Ende fehlten. Dass so viel Abwehr-Arbeit an den Kräften nagt, kann man keinem absprechen, aber es fehlte dadurch wohl etwas an der Lockerheit, um im eigenen Angriff dann umzuschalten und die Chancen gnadenlos zu verwerten. Besser kann man es kommenden Sonntag in Radeberg machen, wo aber, angesichts des Hinspiels (37:37) auch wieder eine beinharte und eng umkämpfte Partie ansteht, wo dann auch das mittlerweile sehr ungewohnte Haftmittel hinzukommt.
Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)
T. Trodler 1, N. Schlapmann 1, T. Stanke 10/3, S. Sohr M. Komassa 2, N. Düring 6, U. Isenschmied, F. Wießner 4, J. Franze 3, A. Bayer 5, P. Röttig 2, E. Stanke
Bank: M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel, R. Güttler
Das „Drama“ im Hinspiel gegen Pulsnitz hatten vielleicht noch einige sehr schmerzlich in Erinnerung, doch sollte sich das keinesfalls wiederholen. Denn der Fokus war auf einen Sieg gelegt. Optimaler Zeitpunkt, mit quasi 2 „Neuzugängen“ (Hedi Sikora, Sharleen Ross) das Team mit frischer Kraft aufzustocken, um den Gegnern die Punkte abzunehmen.
Sofort waren die Frauen des TBSV munter und kamen gut in die Partie. Die anfängliche Nervösität der Gäste wurde ausgenutzt, und so legte man das eigene Angriffs-Spiel breit an und bezog alle Positionen mit ein. Doch das immer wiederkehrende Übel nahm dann zunehmend Überhand, die technischen Fehler. Durch diese unnötigen Ballverluste lud man Pulsnitz quasi zum Tore werfen ein. Leider nahmen die Gäste das an und kamen auch bis nach der Auszeit des TBSV mit bis zu 4 Toren (5:9) in Führung. Lediglich Nicky im Tor hatte was dagegen, hielt einen Strafwurf und zeigte auch sonst einige Paraden. Selbst die nach starken Eins-Eins-Aktionen erzielten Tore durch Sharleen oder die Würfe aus dem Rückraum waren noch kein Start zur Aufholjagd. Denn insgesamt wirkte es sehr bemüht und zu kräfteraubend, wenn der TBSV im Angriff war. Die Gegentore fing man sich dagegen spielend leicht ein. Mit vermeintlich 3 Toren Rückstand sollte es in die Pause gehen. Doch Jette Schellenberger war auch bis nach der Pausen-Sirene voll konzentriert, und warf an der 6er-Mauer der Pulsnitzerinnen den Ball ins Tor. Absoluter Motivations-Schub für die Pause. Pushen brauchten die Trainer da nicht mehr, alle wussten was zu tun war, und auch was nicht so dolle war. Die Pfefferküchlerinnen waren defintiv schlagbar, und das wollte man auch umsetzen. Aus, ich nenne es mal „disziplinarischen Gründen“ musste sich der Schreiberling zur 2. Halbzeit auf die Tribüne verlagern und konnte so auch perfekt das Geschehen der Zuschauer mitbeobachten. Denn die 2. Halbzeit bot einen nervenaufreibenden Kampf um jedes Tor. Besser rein kamen nach dem Push des Freiwurf-Tores, die Gastgeberinnen. Denn in der 32. , 33. und 34. Minute gelang dem TBSV jeweils der Ausgleich und die Führung. Das Spiel kippte auf die Seite der Gastgeberinnen, was natürlich den Pulsnitzerinnen nicht entging. Der Spielstand ging nun hin und her. Eine doppelte Unterzahl gegen Neugersdorf, viele Strafwürfe für Pulsnitz, zeigten, dass die Schiedsrichter eine harte, aber nicht immer eine klare Linie hatten. Doch jedem Rückschlag folgte eine entsprechende Antwort des TBSV. Man brachte sich aufgrund einiger Fehler oft um den Lohn, aber kämpfte sich so intensiv in das Spiel hinein, dass man auch die jeweiligen 2-Tore-Rückstände (18:20, 19:21,21:23) immer wieder ausgleichen konnte. Vor allem die mit viel Power in die Tiefe gehende Hedi Sikora prägte die Schlussphase. Die Führung konnte, selbst unterbrochen von einer Auszeit der Gäste, auf drei Tore ausgebaut werden. Nochmals hielt Nicky in dieser Phase einen Strafwurf und brachte die Zuschauer genauso zum Jubeln, wie das gesamte Neugersdorfer Team. 90 Sekunden vor Schluss gab es noch eine Auszeit seitens des TBSV, dass diese taktische Maßnahme aber fast in die Hose ging, sollte man aus den Köpfen streichen. Denn die nun auf offensive Deckung umgestellte Gäste-Abwehr versuchte den Ball zu bekommen. Und es spitzte sich zu, denn man musste in Unterzahl zu Ende spielen. Das 28:26 war ganz wichtig, ein schnelles Gegentor zum 28:27 brachte aber noch einmal alles ins Wanken, doch dieses Mal waren alle Aktiven nervenstark genug, und man nahm die letzten Sekunden mit eigenen Ballbesitz clever von der Uhr, bis die Sirene kam. Es war geschafft, Heimsieg! Dass die Freude dann aus allen Spielerinnen, den Trainern und Zuschauern heraus brach, muss denke ich mal nicht erwähnt werden. Puh, was eine Partie. Also wenn man einen Krimi sehen will, muss man nicht immer bis zum sonntäglichen Tatort warten, sondern einfach samstags in die Sporthalle im Oberland kommen, und sich solche Spiele anschauen. Eine wirkliche Power-Leistung aller Neugersdorferinnen. Wirklich klasse. Schade, dass es da am Ende keine Chance gab, Anne Leitner einzusetzen, die sich dank einer Wettschuld im Kader befand. Doch Sie war auch ganz froh darüber, dennoch dieses Spiel so nah am Team miterleben zu dürfen. Dieser wichtige Sieg bringt Neugersdorf einen Tabellenplatz nach oben, und bringt Selbstvertrauen für die kommende Auswärts-Aufgabe in Radeberg, wo man dann auch wieder eine starke Leistung aller Akteurinnen braucht, um vielleicht gleich den 3. Sieg zu erringen. Aber bis dahin den Erfolg genießen, regenerieren und positiv auf die kommende Woche blicken.
TBSV spielte mit: J. Halahija, N. Liebscher, A. Leitner (Tor) Jette Schellenberger 5, K. Penter , M. Bretschneider 7/2, D. Förster 3/2 K. Rothenburger, L. Schulz 4, M. Thomas, H. Sikora 5, Sh. Ross 4, D. Franze
Den Start zum Heimspieltag gegen Pulsnitzer Teams machte die 2. Männer des TBSV. Wollte man nach 3 Niederlagen in Folge nun endlich mal den Bock umstoßen. Leider fehlte Mario Schüler, doch auch mit den verfügbaren Spielern wollte man eine sehr viel bessere Leistung als in der Vorwoche auf die Platte bringen.
Allerdings waren es in den ersten 10 Minuten die Gäste aus Pulsnitz, die locker aufspielten und zu einfachen Toren kamen. Vor allem der Zehner Kuhnert hatte zuviel Platz, da konnte Wolfram im Tor zu selten etwas entgegen setzen. Man mühte sich auch offensiv wieder sehr ab, und so gelang es nur durch Einzelaktionen, die ersten Tore zu erzielen. Es war eben eine Geduldsprobe, welche sich aber auszahlte, und man ging in Führung, auch weil Pulsnitz immer wieder Ballverluste zu beklagen hatte, demzufolge kam dann die Auszeit. Danach war man besser drin im Spiel und konnte die Konter nutzen und sich bis zur Pause mit 3 Toren absetzen. Die absolut unnötigen Fehler im Spielaufbau sollten aber trotzdem stark minimiert werden. So sahen es wohl auch Spielertrainer Janocha und MV Stange, und mahnten die Spieler weiterhin aufmerksam und engagiert zu sein. Zudem sollte die Effektivität deutlich verbessert werden. Das die Pausenansprache allerdings so optimal umgesetzt würde, hatte sich nach Ablauf der 40. Minute keiner gedacht. Denn sage und schreibe 9 von 9 Wurfversuchen wurden ins Tor gebracht. Mehr geht nicht. Die Basis legten Wolfram und Harald im Tor, zusammen mit einer aktiven Abwehr. Das den Gästen nun so gar nichts gelang, war immens hilfreich. Entweder war da die Luft raus, oder das fehlenede Haftmittel war Schuld, dem TBSV war das total egal. Immer wieder konnte man sich Bälle in der Abwehr erobern und schnelle Gegenstöße oder eine geordnete zweite Welle spielen, und erfolgreich verwerten. Ein paar Fehler blieben nicht aus, doch bei 10 Toren Vorsprung konnte man es dieses Mal ohne große Aufreger durchaus verschmerzen. Die Gäste konnten am Ende auch mit mehr Physis in der Abwehr nichts mehr ausrichten. So gab es immer wieder mal ein paar Ringer-Einlagen, die ohne Folgen blieben, und auch dem Wischer Seppo einen sehr ruhigen Job bescherten. Letztendlich konnte man einen souveränen 34:25-Sieg einsacken und sich einen Tabellenplatz nach oben bewegen. Der Knackpunkt der Partie war definitiv die Phase nach der Pause, wo sowohl die eigene Effektivität bei 100 % lag, man nur 2 Gegentore bekam und die Gegenwehr der Gäste gebrochen wurde. Das ist die optimale Aussicht auf die Auswärtspartie in Radeberg, wo man auch gegen den Tabellenletzten eine ähnlich starke Leistung zeigen sollte, und dann auch dort Punkte holen kann.
Es waren aktiv: H. Janocha, W. Frieske (Tor)
H. Hahn, S. Bürger 1, L. Hölzel 4, W. Knieß 3, K. Kubitz 3, D. Marschall, J. Rauch 9, M. Langhans 2, P. Kern 3, L. Frieske 8/2, T. Blahut 1, M. Friedrich Bank: L. Stange
Nach dem Erfolg in Bernstadt und der Pause zum Jahreswechsel, stand für 2025 die erste Partie gleich gegen den Tabellenführer Cunewalde 2. an. Die hatten eine ähnliche starke Truppe wie im Hinspiel mitgebracht, es sollte also eine erwartet schwere Aufgabe sein.
Auf beiden Seiten ging es von Anfang an mit physisch starken und intensiv zupackenden Abwehr-Reihen los. Das stellte demzufolge die jeweils angreifende Mannschaft vor komplexe Aufgaben. Besser lösen konnte die der Gast. Zwar war Olli hinter seiner Abwehr, gut ins Spiel gekommen, doch über die Rückraum-Mitte musste man zu viele Gegentore hinnehmen. Im eigenen Angriff musste man geduldig sein, und immer wieder für Nick am Kreis spielen, der gute Lücken aufriss und verwandelte. Auch das folgende Männer-Debüt für Finn Wiesner war gelungen, denn er machte seine ersten Tore, stand aber vor allem in der Abwehr stabil und arbeitete gut mit. Dank Ballgewinnen konnte man knapp in Führung gehen, was Cunewalde zu einer Auszeit nötigte. Da waren bereits 20 Minuten gespielt, und nach ein paar unnötigen Fehlern ging die Führung an den Gast, und das Time-Out seitens des TBSV folgte. Mehr Klarheit und auch mehr Druck im Angriff mussten folgen. Doch Cunewalde nutzte wirklich jeden kleinen Fehler des TBSV und legte das Wurfbild auf alle Positionen verteilt, breit an. Dieses brockte den Neugersdorfern einen 3-Tore-Rückstand zur Pause ein. An sich war es gegen die gut aufgelegten Gäste eine starke Leistung, doch die Feinheiten waren entscheidend, wie so oft in engen Spielen. Recht schwerfällig und mit fehlender Tiefe in den Angriffs-Szenen kamen die TBSV-Männer in die 2. Halbzeit. Die „kleinen Geschenke“ (vergebener Strafwurf, Zeitstrafe) nahmen die Cunewalder gern an und bauten die Führung auf 15:22 aus. Nach einer weiteren Unterzahl, die dank viel Bewegung in der Abwehr und Paraden von Stefan noch mit minmalen Schaden ausging, war eine Auszeit nötig. Das Engagement stimmte, doch der nötige Tiefgang in den Agriffen und ein unbedingter Zugriff auf die gefährlichen Rückraumspieler der Gäste musste intensiviert werden. Man blieb aber irgendwie bei den 7 Toren Rückstand hängen. In der 46. Minute kam ein weiteres Übel dazu, Maik Rauch verletzte sich so, das er per Trage die Halle verlassen musste. Geschockt, aber auch nun wohl noch mehr aus dem Konzept riss es die Hausherren in Richtung Niederlage. Merklich spürbar konnte Cunewalde mit ruhigem Tempo die Angriffe ausspielen, hatte das Glück und konnte auch zu oft die kleinsten Lücken finden um Tore zu erzielen. Immer wieder streute Stefan seine Paraden ein, doch die anschließenden Angriffe waren leider auch immer wieder durchzogen von Fehlern und Ballverlusten. Die Gäste haderten in der Schlussphase dann öfters mit Entscheidungen der Schiedsrichter und gerieten in Unterzahl, doch in dieser Phase war entweder der Gäste-Torhüter im Weg, oder es war halt generell nicht der Offensiv-Tag des TBSV. Mit souverän runtergespielten Schlussminuten und 2 letzten Toren sackten die Gäste den Sieg ein. Mit 8Toren Unterschied an sich auch entsprechend der 2. Halbzeit. Wie schon erwähnt, begann das Jahr 2025 denkbar schlecht. Denn vor allem die Verletzung von Maik, und eine sich anbahnende Langzeitverletzung, waren ein Wermutstropfen für das Team. Gute Besserung an Maik natürlich. Aber auch diese Niederlage ist schmerzlich, weil man doch in den ersten 20 Minuten so super im Spiel war und dem Tabellenführer bestens Paroli bot, in der 2. Halbzeit aber offensiv dann so seine Probleme hatte. Auch die Abwehr war an sich stets aktiv, doch waren die Positionen worüber man die Gegentore hinnehmen musste, so, dass auch die Torhüter oft nicht gut aussehen konnten. Ein sehr positives Zeichen setzten zumindestens der Debütant Finn. Der sich, auch zur vollen Zufriedenheit von Trainer Thomas, mit viel Stabilität und sichtbaren Zug zum Tor präsentierte. Das wird noch hilfreich sein, auch solange Konrad Mai nicht verfügbar ist. Kommende Woche kann man sich dann aber mit einem Sieg gegen Pulsnitz 2. wieder in die richtige Spur bringen um in der Tabelle voran zu kommen.
Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)
T. Trodler, N. Schlapmann 2, T. Stanke 4/1, S. Sohr M. Rauch, N. Düring 8, U. Isenschmied, F. Wiesner 3 J. Franze 2, A. Bayer 5, Ph. Kumpf, P. Röttig 2
Zu Gast im Oberland waren die Damen aus Neustadt-Sebnitz, welche in den letzten 3 Spielen (saisonübergreifend) stets ein schier übermächtiger Gegner waren, denn es gab klare Niederlagen. Dem wollte man zu Jahresbeginn endlich mal entgegensteuern und das eigenen Punktekonto aufstocken.
Der Spielklasse entsprechend, legten beide Teams wieder ein hohes Tempo vor und die Angriffs-Szenen waren mit schnellen Abschlüssen vollendet. Deutlich einfacher hatten es die Gäste, die etwas zu einfach durch die TBSV-Abwehr kamen. Mehr Mühe und physischen Aufwand hatten die Neugersdorferinnen. Aber es wurde zunehmend erfolgreicher und vor allem effektiver. Hinzu kam, das man dank schnellem Umkehrspiel auch im Rückzug ein paar Bälle erobern konnte. Eine Verletzungsunterbrechung brachte bei den Neustädterinnen einen kurzen Bruch ins Spiel. Man verkürzte zweimal auf 2 Tore (8:10, 12:14), nur der Anschluss und Ausgleich gelang nicht. Denn trotz einiger starker Paraden von Nicole Liebscher, und einer aktiveren Abwehr, fanden doch zu viele Würfe den Weg ins TBSV-Tor. Zu kompliziert und umständlich agierte Neugersdorf bis zur Pause in der eigenen Offensive, so mussten eben zu oft die schwereren Würfe genommen werden, welche entsprechend abgewehrt wurden. Mit 7 Toren Rückstand, ging es deutlich in die Pause, so schlecht war die Leistung aber keinesfalls. Also war noch alles machbar. Nach der Pause lief es erstmal nicht ganz so wie geplant, man vergab die hart erarbeiteten Strafwürfe und bekam per Konter einfache Gegentore. Zum Glück legten die TBSV-Damen aber dann doch den höheren Gang ein und verbesserten sich vor allem offensiv. Aus den drei aufeinander folgenden Überzahl-Situationen holte man aber zu wenig heraus, bzw. waren die Gäste wohl bestens eingestellt mit einer Kraft weniger zu agieren. Nach einem Außenwurf kassierte Nicole einen unschönen Gesichtstreffer, der eine weitere Überzahl brachte, und nach dem folgenden zweiten Treffer war die TBSV-Torfrau nun wohl so aufgeladen, dass Sie das Spiel prägte. Ihre Mitspielerinnen nahmen diesen Spirit auf und zu Beginn der Schlussphase gelang der Anschlusstreffer (25:26). Torhungrig war man nun, und vor allem Marcela machte nun die wichtigen Treffer (insgesamt 10 Tore). Leider stellten die Neustädterinnen Ihre Fehler-Serie nun ein, und auch die angeschlagene Rückraumspielerin sorgte für die nötige Gefahr in den Gäste-Angriffen, welche lange ausgespielt wurden und auch wertvolle Zeit von der Uhr nahm. Manch ein Zuschauer fragte sich wohl, wieso Neugersdorf bei dem knappen Ergebnis so überhastete Würfe aufs Tor abgefeuert hatte. Denn daraus ergaben sich leider zwei einfache Gegenstöße und Gegentore. Eine letzte Auszeit nutzten die Gäste zudem noch, um den TBSV nun komplett aus dem Spiel zu bringen. Die 4 Tore Rückstand waren am Ende zu viel, in der Abwehr ging man nochmal in die Vollen und versuchte es natürlich mit offensiver Deckung und allem Einsatz an den Ball zu kommen, doch letztendlich spielten es die Gäste sicher zu Ende. Man schrammte, auch leider wegen zu einfacher Ballverluste, an einem Punktgewinn vorbei. 28:32 war der diesmal knappe Endstand. 2. Halbzeit gewonnen (14:12), ingesamt eine durchaus aufmerksame und kämpferische Leistung. Doch in der knappen Phase ab der 50. Minute konnten die Chancen auf den Ausgleich nicht genutzt werden, denn das Remis hätte die Partie auf jeden Fall zum Kippen bringen können. Das sind wieder mal Erfahrungswerte, aus dem auch die Trainer Ihre Lehren ziehen müssen. Im nächsten Heimspiel gegen Pulsnitz, sollte es anhand der Hinspiel-Leistung und des Vorteils das die Gäste auf Ihr gewohntes Haftmittel verzichten müssen, mit einem Punktgewinn klappen. Es wäre doch ein perfekter Start für den Aufstieg aus dem Tabellenkeller.
TBSV spielte mit: J. Halahija, N. Liebscher (Tor) Jette Schellenberger 4, K. Penter 3, M. Bretschneider 10/3, D. Förster 2/2 D. Franze, K. Rothenburger 4, L. Schulz 4, M. Thomas, M. Wirth 1
Zum ersten Punktspiel 2025 kam der Tabellenführer der Regionsliga ins Oberland. Die SG Oberlichtenau, verlustpunktfrei und mit sehr erfahrenen Spielern, sollte der erste Prüfstein für die TBSV-Männer sein. Dabei konnte die Abwehr des TBSV in den ersten Spielminuten auf erste gute Aktionen von Torhüter Wolfram Frieske bauen, der neben einem Strafwurf auch andere Fehler seiner Vordermänner ausbügeln konnte. Auch offensiv war es erst einmal eine Geduldsprobe für Neugersdorf, denn die sehr kompakte Abwehr-Mitte war wie eine Wand. Zudem war die Wurfauswahl in der Startphase nicht immer zielführend. Nach 13 Minuten musste das Trainer-Duo Stange-Janocha daher eine Auszeit nehmen, und klare Worte loswerden um das Team mal in die Spur zu bekommen. Wirkungsvoll war der Torhüterwechsel nach 15 Minuten. Toni Schwarzberg lief gleich heiß, hielt 2 Strafwürfe und einen Konter. Diesen Schwung nahmen alle mit und es gelang nach 20 Minuten von zwischenzeitlich 5 auf 2 Tore zu verkürzen. Unterbrochen wurde diese Druck-Phase leider vom Time-Out der Gäste. Denn anschließend konnte man weder 2 aufeinander folgende Überzahl-Situationen nutzen, noch gelang es die Abwehr im Positionsspiel dauerhaft kompakt zu halten. Technische Fehler im eigenen Angriff waren außerdem Grund für viele Ballverluste und Konter-Gegentore. So vergrößerte sich der Rückstand auf 5 Tore bis zur Halbzeit (12:17). Viel mehr Druck und Konzentration im Spielaufbau, Gefahr beim Torwurf ausstrahlen und in der Abwehr zupacken. Das waren 3 wichtige Vorgaben für die 2. Halbzeit.
Ausgeglichen gestaltete man die Partie bis zur 40. Minute, doch der TBSV musste zuviel arbeiten um eigene Tore zu erzielen. Man verlor aufgrund zu vieler technischer Fehler und Ballverluste den Zugriff auf die Partie. Gegen die vielen Konterläufe stellten sich Toni und Wolfram mit aller Hingabe und auch tollen Paraden, doch die Überzahl derer Würfe zappelten im Netz. Nur 3 Tore bis zur 50. Minute erzielte man, zu wenig, um die 9 Oberlichtenauer an den Rande der Erschöpfung zu bekommen. Der 20:30-Zwischenstand strapazierte auch die Nerven eines Neugersdorfer Spielers, der sich gegen einige Entscheidungen der Schiedsrichter so intensiv echauffierte, das er innerhalb von 10 Sekunden und beim Verlassen der Platte sage und schreibe 3 Zeitstrafen aufgebrummt bekam, und damit raus war. Unanbhänig von der Leistung der Unparteiischen, war diese Aktion leider ein Synonym für die letzten 10 Minuten der Partie. Ja, die Partie war durch, doch die Weise wie man bis zum Schluss agierte, war handballerisch leider sehr limitiert. Völlig fahrig im Spielaufbau und mit unüberlegten Würfen schenkte man die Bälle her. Daran muss zukünftig gearbeitet werden. Mit „nur“ 8 Toren Rückstand war man am Ende noch gut bedient, und so wurde die Sieges-Serie der Gäste auf 11 gesteigert. Man muss allerdings das Torhüter-Gespann Wolfram und Toni positiv hervorheben, die 4 Strafwürfe entschärften und auch sonst Ihr bestes taten, um eine noch höhrere Niederlage zu verhindern. Von den Feldspielern hatte lediglich Mario Schüler sowas wie eine Normalform und netzte immerhin neunmal ein. Am kommenden Samstag kommt dann die 3. Mannschaft aus Pulsnitz ins Oberland, wo man sich mit verbesserter Leistung wieder positiver präsentieren kann.
Es waren aktiv: T. Schwarzberg, W. Frieske (Tor)
M. Schüler 9/1, H. Hahn, S. Bürger 1, L. Hölzel 2, W. Knieß 1, K. Kubitz, D. Marschall, J. Rauch 4, M. Langhans 3, F. Randig 2, L. Frieske 2/1, T. Blahut 3
Am Abend des 20.12.2024 war es soweit, mit dem Weihnachtsturnier des TBSV Neugersdorf wurde das Jahr sportlich beendet und man konnte mit einem wunderbar spaßigen Geschehen auch das Jubiläumsjahr zum 100-jährigen Bestehen des TBSV gemeinschaftlich mit den Sportfreunden des FC Oberlausitz Neugersdorf und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr abrunden.
Da bekanntlich die Handballer zur Erwärmung oft Fussball spielen, starteten die 6 Teams mit einem Hallenkick. Dabei zeichneten sich Talente, Könner, und Erfahrene aber auch durchaus lustige Spielsequenzen ab. Ob nun umkämpftes 0:0, oder die erstaunliche Leistung der Handballer gegen den FCO und auch die mutigen Frauen die sich ohne Furcht mit dem runden Leder zeigten, konnte man sehen das alle stets fair, mit viel Spaß, und Engagement bei der Sache waren
TBSV 1. Frauen / A-Jgd. – FC Oberlausitz Ngdf. 1:5
„Nichtaktive“ – TBSV Senioren „Legenden“ 1:2
Anschließend wurde das Spielgerät kleiner, und einige waren nun froh, den Ball in die Hand nehmen zu dürfen. Es entwickelten sich, gestärkt dank hopfenhaltiger Getränke und auch der ein oder anden Wurst, wirklich knappe und temporeiche Handballspiele. In 10 Minuten konnten einige an ihre Schmerzgrenze gehen und alles aus sich heraus holen, da sahen auch die Fussballer das Handball durchaus recht anstrengend ist. Die ruhmreichen Legenden, gespickt mit Verbandsliga-erfahrenen Akteuren stellten schnell klar, dass Sie den Pokal gewinnen wollten. Nach der Handball-Runde kristalisierten sich ein spontan ausgespieltes kleines und später das entscheidende Finale heraus. Fairerweise wurden dabei je zur Hälfte Fuss- und Handball gespielt.
Am Ende holten sich die tatsächlich die TBSV Senioren „Legenden“ den Pott und nahmen die Trophäe bei der Siegerehrung freudestrahlend und jubelnd in Empfang.
2. Platz TBSV 1. Männer / A-Jgd. 3. Platz Freiwillige Feuerwehr Neugersdorf 4. Platz FC Oberlausitz Neugersdorf 5. Platz „Nichtaktive“ 6. Platz TBSV 1. Frauen / A-Jgd.
Auch das soviele Zuschauer, Freunde und Fans aller teilnehmenden Vereine da waren, erfreute den Vorstand und die Aktiven. Einziger kleiner Wermutstropfen war dann doch eine Verletzung. Viele gute Besserung an Oliver Assmann, der leider das Turnier leider nicht beenden konnte. Zum Glück blieben sonst alle Akteure heile, und haben vielleicht am folgenden Tag mit Muskelkater & Co. Zu kämpfen, aber das ist bis zu den Festtagen wieder überstanden.
Hiermit möchte sich der Schreiberling in Vertretung des Organisator’s, des Vorstandes, der Spieler, Trainer und alle anderen Vereinsmitglieder für dieses Turnier bedanken, es war gemeinschaftlich rundum gelungen und schreit nach Wiederholungsbedarf. Danke auch an alle die Schiedsrichter-Dienste, Kampfgericht absolviert haben. Und natürlich an das Imbiss-Team Frank, Rüdiger und Patrick ! So blieben die Kehlen gut geölt, die Mägen nicht hungrig. Danke.
Allen wünsche Ich ein paar besinnliche und entspannende Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr .
Den Jahresausklang unserer F- Jugend bildete der Genos Nachwuchs- Cup des SV Koweg Görlitz. Neben dem Ausrichter waren unser TBSV, zwei Mannschaften des Görlitzer HC und einem Team aus Radeberg am Start.
Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden 1x 15 Minuten auf verkleinertem Spielfeld. Unsere Kids konnten zwei der vier Partien für sich entscheiden (Radeberg, Görlitzer HC II) und sich somit den zweiten Platz hinter dem Turniersieger Koweg Görlitz sichern.
Eine starke Leistung in einem super organisierten Turnier. Neben der Silbermedaille konnten die Kids noch weitere Präsente aus den Händen des Weihnachtsmannes, der extra in Rauschwalde vorbeigeschaut kam, entgegen nehmen und glücklich in die wohlverdiente Weihnachtspause gehen.
Bleibt zu hoffen, dass die gewählte Spielfeldgröße, die in anderen Spielbezirken schon lange Standard ist, auch in Ostsachsen in der nächsten Saison im regulären Spielbetrieb angewendet wird.
In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!