Aktuelles aus dem Verein
Regionsoberliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 1. – NSV Gelb-Weiß Görlitz 29:27 (15:12) – „Mühsamer Arbeitssieg“

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Nach dem bisher erfolgreichen Heimspieltag kam es zum Abschluss zur Partie der 1.Männer des TBSV. Gegen den Tabellen-Letzten, wollte man sich für die knappe Niederlage in Görlitz revanchieren und von der Vorwoche rehabilitieren. Dafür war Anton wieder mit dabei, nur Nick Düring fehlte. Ebenfalls konnte man Maik Rauch als Zuschauer begrüßen, der immerhin schon wieder ohne Gehhilfen (nach Achillessehnenriss) unterwegs ist.
Um 18 Uhr ging es los, und irgendwie war es ein verrückter und auch wieder mäßiger Start der TBSV-Männer. Denn man geriet erst einmal in Rückstand, da die Visiere wohl noch nicht passend eingestellt waren, und die Görlitzer kuriose Tore erzielten (Stefan wehrte einen Lupfer erst ab, um dann mitsamt eigenenm Körper und Ball ins Tor zu rutschen). So gelang es den Gästen bishin zur 17. Minute in Führung zu liegen. Denn vor allem mit der mann-orientierten Deckung hatte der TBSV-Angriff so seine Probleme, bzw. erspielte man sich nicht die einfachsten Wurfpositionen. Aber die Ansagen und Korrekturen von der Bank aus waren zielführend, so stand wieder ein recht junges Team auf der Platte. Also halfen genau die mutigen Aktionen im Angriff, , die man schon von Beginn an machen wollte. Der Tiefgang in die Lücken hatte wesentlich mehr Wirkung, als der Versuch des Fernwurfes. Tim Stanke konnte dann mit drei Strafwürfen das Spiel drehen, und mit Überzeugung und Power warfen auch Tom und Johannes die nötigen Tore. Man hatte sich berappelt, hatte bis zur Pause aber noch mehrmals Wurfpech, bzw. war der Görlitzer Torhüter auch immer wieder gut im Spiel. Mit 15:12 ging es in die Pause.








„Nur“ 3 Tore Vorsprung zur Pause, ausreichend oder doch viel zu wenig ? Jedenfalls war man vorn, nachdem man anfangs viel Mühe hatte. Görlitz hatte überhaupt nichts zu verlieren, und konnte alles reinhauen, das müsste man noch deutlicher unterbinden und eigenen Profit daraus erlangen.
Deutlich stärker begann der TBSV die 2. Halbzeit, und konnte dank starker Paraden von Stefan, die optimale Basis für erfolgreiche Angriffe legen. Mit drei Toren in Folge war man mit 18:13 vorn. War nun der Knoten geplatzt und man hatte die Partie im Griff ?
Die Auszeit der Neugersdorfer brachte anscheinend den Gästen soviel Luft, dass Sie anschließend für mächtig Spannung sorgten. Denn selbst in Unterzahl machten die Gäste nun selber vier Tore in Serie. Unnötige Fehler und wieder viel mehr Mühe, die Lücken zu finden, oder in gute Wurfpositionen zu kommen, machten es dem TBSV schwer. Das man nun mächtig ins Schwimmen kam, hatte zur Folge, das die jungen Wilden nochmal alle zusammen für den nötigen Schwung sorgen sollten. Den Ausgleich und Rückstand (20:20 bis 20:22) musste man dennoch hinnehmen. Mit überzeugenden Aktionen antwortete man aber direkt und gelang selber wieder in Führung. Das 24:23 von Sebastian Sohr leitete die Schlussphase ein. Die Halle half nun dem Team lautstark und bejubelte jede Abwehr-Aktion und Parade. Anton steuerte 90 Sekunden vor Schluss das 27:25 bei, und holte dazu eine Zeitstrafe heraus. Was dem Gäste-Trainer in höchstem Maße missfiel. Im letzten Time-Out waren die Ansagen wohl beiderseits gleich, es braucht Tore. Dem abermaligen Anschlusstreffer folgte ein ganz wichtiger Treffer von Erik Stanke. Der sehr starke Görlitzer Wauer gab sich nicht geschlagen, und machte per Strafwurf das 28:27. Im letzten Angriff gingen die Gäste natürlich All-In. Manndeckung direkt ab Anwurf. Doch zielorientiert und mit allerletzter Power haut Johannes den Ball aus der Rückraum-Mitte ins Tor. End-Sirene, Sieg. 29:27.
Der wohl typische Arbeitssieg. Gegen einen sich nicht aufgebenden Gegner, hatte man trotz schwieriger Phase, das Spiel als Sieger beendet. Es war ein Mix aus Paraden, harter Abwehr-Arbeit, und aufreibenden Offensiv-Aktionen gegen eine durchaus kompakte Görlitzer Abwehr, welcher am Ende zum knappen Sieg reicht. Für die Zuschauer schön spannend, aber für alle die, die aktiv waren, trainiert und dokumentiert haben, eine eher angespannte Stunde Handball. Das sich alle richtig reingehauen haben, sah man auch an der Tore-Verteilung. Nahezu alle eingesetzten Feldspieler wollten die nötigen Tore erzielen, um den Sieg zu erringen. Das Tore verhindern gelang Stefan über 60 Minuten auch bestens, auch wenn es ein paar kuriose Szenen gab. Für die ausstehenden Spiele sollte so eine Geduldsprobe die beste Vorbereitung sein, kann man sich ja noch bis auf Platz 5 vorarbeiten. Nun galt es erstmal Freibier zu genießen, und dann sich bis zum 5.4. optimal auf die SG Sohland/Friedersdorf vorzubereiten.
Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)
T. Trodler 4, N. Schlapmann 1, T. Stanke 3/3, S. Sohr 2
M. Komassa 2, U. Isenschmied 2, F. Wießner 2,
J. Franze 5, A. Bayer 4, E. Stanke 3, E. Heidrich 1/1, Ph. Kumpf
Bank: M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel
Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – SC Hoyerswerda 34:30 (17:16) – „TBSV-Sieges-Wunsch wird erfüllt.“
Im vorletzten Heimspiel der TBSV-Frauen kam es zum Duell am Tabellenende. Und auch anhand der durchaus respektablen Leistungen der letzten Spiele gab es nur ein Ziel, einen Sieg. Leider entspannte sich die Personal-Situation zur Vorwoche hin, nicht, also wurde mit jungen Kräften aufgefüllt. Auch beim Gegner war die Bank spärlich besetzt, demzufolge schon mal kein Nachteil.










Vor der Partie gab es Verabschiedungen, ironischerweise fast passend zur Personal-Not.
Die 2 ehemaligen TBSV-Spielerinnen Josephine Liebscher und Kimberly Menofs wurden mit viel Beifall und auch viel viel Dank für Ihre Leistungen nochmal gefeiert und beschenkt.
Danke an Euch und viele Erfolge in der Zukunft!
Vielversprechend, mit einiger Power und tollem Engagement startete die Partie für den TBSV. Mit einer guten Effizienz platzierte man die ersten Bälle in den Maschen des gegnerischen Tores. Mit einem tollen 9:4 absolvierte man die ersten Minuten. Dennoch gab es einen großen Makel, denn waren es bisher nur vier Gegentore, musste man schon feststellen, dass das Spiel der Gäste deutlich auf und von Mitte-Spielerin Jendryke ausgelegt und geleitet wurde. Zu einfache Würfe aus dem Rückraum waren möglich. Also musste unter anderem in den Auszeiten besprochen werden, das die Abwehr da besser agieren musste. Nur leider kamen die Hoyerswerdaerinnen bis zur Pause hin, etwas zu gut in die Partie. Sie gingen mit viel Wucht in die TBSV-Abwehr. Nach einer weiteren Zeitstrafe gegen Neugersdorf fiel auch noch das 17:16 vor Ablauf der 1. Halbzeit.

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Da war der schöne Vorsprung auf einmal auf nur noch ein Tor eingeschmolzen. Doch wenn man die Abwehr wieder verbessern würde, und so auch mal Nicky im Tor einen Ball halten könnte, sollte man den Vorsprung wieder ausbauen können. Dafür braucht es aber weiterhin viel Einsatz und den nötigen Willen unbedingt gewinnen.
Hoyerswerda kam aber besser aus der Kabine und legte mit einer 0:3-Serie vor, und plötzlich in Rückstand mussten sich nun alle TBSV-Spielerinnen einen Ruck geben und das Spiel wieder drehen. Dank starker Aktionen von Marcela, Leonie und sehr kraftintensiven Spiel von Danny am Kreis gelang der Ausgleich, später auch wieder die Führung (22:21, 23:22). Auch das Tempo wurde erhöht und man profitierte von Fehlern und Ballverlusten der Gäste. Diese minimierten sich dann durch eine rote Karte, und hatten für die restlichen 15 Minuten keine Wechselmöglichkeiten mehr. Der Spielverlauf war dem Hoyerswerdaer Trainer schon davor und auch später ein absoluter Dorn im Auge. Er war bei den entsprechenden Ansagen in den Auszeiten „not amused“ über die Leistung seiner Spielerinnen. Daraus konnte Neugersdorf durchaus Kapital schlagen. Vor allem Katharina Rothenburger fand nun mit sehenswerten Toren oft die richtige Lösung im Angriffsspiel. Ebenso konnte nun auch Nicky im Tor ein paar wichtige Paraden zeigen oder war im Einklang mit Pfosten und Latte, was durchaus hilfreich war für die Einleitung schneller Angriffe. Vor Beginn der Schlussphase nahm der TBSV noch eine Auszeit. Für die letzten Minuten galt, Kopf frei machen und einfach Handball spielen. Der Plan ging ziemlich gut auf, da sich die schon besagte Danny am Kreis ebenso belohnte und die Tore, in Richtung Sieg, erzielte. Hoyerswerda war nun zu viel mit den eigenen Fehlern und auch nahezu jedem Pfiff der Schiedsrichter beschäftigt, und verlor so den Fokus auf das Spiel. Da im letzten Angriff, ein schnell auszuführender Freiwurf von Katharina Rothenburger verhindert wurde, sah Sie die rote Karte. War regeltechnisch eben korrekt ausgeführt, aber zum Glück ohne jegliche Wirkung. Den Strafwurf zum 34:30 konnte die beste Gäste-Spielerin Jendryke noch verwandeln, das war aber nur noch Ergebniskosmetik. Der erwünschte Heimsieg war sicher.
Die jubelnde Spielertraube nach Abpfiff war ein klares Zeichen, wie wichtig dieser Sieg war. Und trotz einer Schwächephase von etwa 10-15 Minuten, konnte man dieses Mal die nötige Leistungssteigerung im Spiel bringen, und nutzte die Fehler des Gegners recht effizient aus. Auch die eingesetzten jungen Spielerinnen konnten Ihre Kurzeinsätze mit guten Leistungen untermauern.
Das die erzielten 34 Tore wie auch schon gegen Radeberg wohl eine Glückszahl sind, ergab sich aus einer richtig guten Toreverteilung, wobei Marcela Bretschneider mit 13 Toren herausstach, doch auch der gesamte Rückraum und vom Kreis aus, war man weiteren 16 Toren sehr stark. Nur über die Torhüter-Leistungen sollte man sich für die Zukunft mal ein paar Gedanken machen, um es mal direkt auf den Punkt zu bringen.
In den verbleibenden zwei Spielen gegen die Dresdener Ballier-Elfen und den gegenwärtigen Meister-Kandidaten Heidenau, geht es dann nur darum, noch einmal besten Einsatz zu zeigen und mit viel Spaß am Handball, die Saison zu Ende zu bringen. Vielleicht verbessert sich die Personal-Lage ja noch einmal. Wünschenswert wäre es.
TBSV spielte mit: N. Liebscher (Tor)
Jette Schellenberger 3, K. Penter 3, M. Bretschneider 13, D. Förster 5
D. Franze, K. Rothenburger 5, L. Schulz 3, A. Wünsche, M. Thomas,
R. Fügner 2
Bank: S. Scholze, M. Brocksch
Regionsliga OstsachsenTBSV Neugersdorf 2. – OSV Zittau 31:24 (16:11) – „Gegner Zittau ohne Torjäger chancenlos im Oberland“
Zum vorletzten Heimspiel empfing die 2. Männer des TBSV den Vierten aus Zittau. Gab es im Hinspiel noch ein Torefestival, war der Gast dieses Mal ohne den besten Torjäger angereist. Also war klar, dass man den OSV ins gebundene Positionsspiel zwingen musste, und denen so die Stärken zu nehmen.







Der Beginn des Spiels war beiderseits eine recht mäßige Sache, beide Teams spielten lange Angriffe und waren nicht unbedingt auf Tempospiel aus. Der TBSV fand in der eigenen Offensive die Lücken, und erzielte die Tore. Es hätten aber einige mehr sein können. Stattdessen nutzte Zittau die Fehler und kam vor allem über die Außenpositionen zu Toren. Trotz Harald’s Paraden, gelang es den Gästen sogar die Führung zu erzielen (6:7). Während es den planmäßigen Torhüterwechsel von Harald zu Toni gab, waren es wohl ein paar gezielte Worte von der Bank, die nun die Bremse des TBSV löste. Wichtige Paraden, Ballgewinne, geblockte Bälle ergaben die Chance für einfache Tore, und zwar in Serie. Bis zur Pause konnte man dank verbesserter Konzentration und durchschlagskräftigen Aktionen, den Vorsprung bei 4-5 Toren halten und mit 16:11 führend die Halbzeit einläuten. Zwar konnte man in 4 Minuten nur noch ein Tor erzielen, aber auch Zittau war ohne besagten Torjäger (Justus Mory), insgesamt nicht sehr gefährlich.
Es war noch nicht durch, aber eine Basis war gelegt. Man musste nur das eigene Spiel durchziehen, die Spielchen der Zittauer (ständiges Provozieren von Stürmerfoul-Aktionen) ignorieren, und vor allem das Tempospiel konsequenter ausführen. Dann sollte der Sieg absolut realisierbar sein.
Die Zielvorgabe wurde durchaus gut umgesetzt. Und über die gesamte 2. Halbzeit konnte der TBSV die Führung mal auf bis zu 9 Toren ausbauen, büßte dann wiederum auch Vorsprung ein. Vor allem weil man die unnützen technischen Fehler nicht verhindern konnte. Ansonsten hatte Toni weiterhin seinen Teil an der bis zum Ende hin erfolgreichen Leistung, eher der übliche Wechsel zurück zu Harald im Tor kam. In der Schlussphase bzw. bis dahin mühten sich beide Mannschaften sehr ab, was das Tore werfen anging. Nur 6 Tore auf beiden Seiten kamen zustande, vor allem weil zahlreiche Würfe daneben gingen. Dennoch verlor der TBSV nicht den Faden, obwohl man zum Ende hin vielleicht doch zu einfache Gegentore kassierte. Immerhin bot man im Angriff eine durchweg bessere Leistung, und machte den Sieg mit ordentlich heraus gespielten Toren fest. Das die Gäste dabei nochmal völlig unnütz hart zupackten, war den Neugersdorfern insofern egal, weil zum Glück nichts passierte, und man die Überzahlsituationen nutzte, um einfache Tore vom Kreis oder per Strafwurf zu machen. Mit 31:24 gelang ein durchaus souveräner Heimsieg.
Dieser Sieg „katapultiert“ den TBSV auf Platz 8, und man konnte sich so für die knappe Hinspielniederlage revanchieren. Ob das Spiel für Zittau, mit dessen J. Mory, anders ausgegangen wäre, kann man nur vermuten. Ansonsten waren die erzielten Tore schön verteilt erzielt, und die Torhüter hatten auch eine sichtbar starke Leistung erbracht. Lediglich die letzten Minuten waren etwas zu locker und man leistete sich insgesamt ein paar technische Fehler zu viel, das sollte wieder verbessert werden. Dafür war die Wurfquote ziemlich gut.
Nach einer Woche Pause, geht’s dann noch zweimal auf die Platte für die 2. Männer, wo man gegen Sohland/Friedersdorf und die Alten Herren von KOWEG Görlitz 3. nochmal optimalste Leistungen zeigen möchte.
Es waren aktiv: H. Janocha, T. Schwarzberg (Tor)
H. Hahn, S. Bürger, L. Hölzel 3, W. Knieß 1, M. Schüler 5
K. Kubitz, J. Rauch 5, P. Kern 5, M. Seeliger 5/1
L. Frieske 2, T. Blahut 2, L-. Stange 3/2
Bank: St. Kubitz, W. Frieske
Der TBSV lädt ein!
Dieses Wochenende laden wir, die Handballer des TBSV Neugersdorf, unsere Sponsoren, Fans, Zuschauer und Unterstützer ein, um schon am vorletzten Heimspieltag in Richtung Saisonende zu schielen.

Da das Saisonende der verschiedenen Mannschaften sich terminlich unterscheidet, wird es am 22.03.2025 bereits den traditionellen Saison-Abschluss in der Sporthalle im Oberland geben.
Alle dürfen sich freuen auf ein erweitertes Imbiss-Angebot, sprich Leckeres vom Grill. Und zum Dank für die Treue, den Zuspruch und die letztendlich gemeinsam erkämpften Erfolge (denn kein Heimsieg ohne Fans) dieser durchaus schweren Saison, werden sich die Mannschaften in Form von kostenlosen Kaltgetränken erkenntlich zeigen. Genaue Informationen dazu wird es im Verlauf der Spielpausen geben!
Der Handballtag im Oberland startet ab 10:45 Uhr mit unserer weiblichen D-Jugend gegen Zittau, es folgen um 12:15 Uhr die Mädels der C-Jugend gegen Cunewalde/Sohland.
Ab 14 Uhr starten dann die Spiele der Erwachsenen-Teams, sprich 2. Männer, Frauen und 1. Männer zu den gewohnten Zeiten.
Am Sonntag dürfen unsere Jüngsten vor heimischem Publikum ab 09:00 Uhr ihr können unter Beweis stellen, bevor die Jungs der D und C- Jugend den Heimspieltag abschließen. Gäste sind dabei die Vertretungen vom LHV Hoyerswerda und dem HVS Zittau. Anpfiff für diese beiden Spiele sind 11:45 Uhr und 13:15 Uhr.
Wir hoffen auf frühlingshaftes Wetter und freuen uns über jeden Gast, der den Weg in die Halle findet und wünschen schon vorab allen Gästen viel Spaß.
Spielbericht: TBSV Neugersdorf unterliegt VfL Meißen II mit 28:38 (9:21)
Am vergangenen Samstag trat der TBSV Neugersdorf auswärts gegen die Reserve des mitteldeutschen Oberligisten VfL Meißen II an. Die Voraussetzungen für das Spiel waren jedoch alles andere als ideal: Zahlreiche Krankheits- und Verletzungsausfälle dezimierten den Kader erheblich. Um dennoch eine konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen, unterstützten drei A-Jugendliche die Frauen. Trotz der schwierigen Ausgangslage wollte man ein gutes Spiel zeigen und mit Meißen mithalten.
Doch wie so oft in dieser Saison verschlief Neugersdorf den Start komplett. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich, dass sowohl im Angriff als auch in der Abwehr die nötige Präsenz fehlte. Offensiv gelang wenig Konstruktives, die Tore resultierten meist aus Einzelaktionen oder Stückwerk, während es in der Defensive an Abstimmung und Aggressivität mangelte. Meißen nutzte diese Schwächen konsequent aus und setzte sich schnell ab. So ging es mit einem deutlichen 21:9-Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Oberländerinnen jedoch ein anderes Gesicht. Die Mannschaft präsentierte sich nun deutlich konzentrierter und strukturierter. Die Angriffe wurden besser ausgespielt, Torchancen konsequenter genutzt, und auch die Abwehr agierte nun auf Verbandsliganiveau. Fehler der Gastgeberinnen wurden genutzt, sodass Neugersdorf das Ergebnis in der zweiten Halbzeit deutlich freundlicher gestalten konnte.
Am Ende stand zwar eine 28:38-Niederlage auf der Anzeigetafel, doch die Leistungssteigerung nach der Pause lässt Hoffnung für die letzten drei Saisonspiele. Nun bleibt zu wünschen, dass sich die verletzten und kranken Spielerinnen bald erholen, damit die Mannschaft wieder mit voller Kraft antreten kann.
TBSV-Frauen spielten mit:
J. Halahija (Tor)
D. Förster 6/2, D. Franze 1, K. Rothenburger 5, R. Fügner, A. Wünsche, K. Penter, Sh. Ross 6, L. Schulz 1, M. Thomas, Je. Schellenberger 9
Bank: S. Scholze, M. Brocksch
Regionsoberliga OstsachsenRot-Weiß Sagar – TBSV Neugersdorf 1. 32:28 (18:10) – „Starke 2. Halbzeit wird nicht belohnt.“
Bei wunderschönem Sonnenschein starteten die Männer des TBSV nach Bad Muskau, aber es wurde kein Ausflug zur Teufelsbrücke oder in den Fürst Pückler-Park, Nein, die Neugersdorfer Handballer brauchen Action. Denn mit Rot-Weiß Sagar stand der nächste harte Gegner auf dem Plan. Hatte man in der Hinrunde eine schmerzliche Niederlage hinnehmen müssen, wollte man es dieses Mal besser machen. Leider fehlten aber sowohl Anton, als auch Nick Düring. Daher sollte die Jugend Ihr Können wieder mit einbringen. Nach einer musikalisch merkwürdig unterlegten Erwärmung ging es kurz nach 16 Uhr los, die Halle war gut gefüllt, mit cirka 150 Heim-Fans und 1 Auswärts-Zuschauer.
Und das Sagar eine Heimmacht ist, zeigte sich in den ersten Spielminuten sofort. Aus einer ziemlich stabilen und gut zupackenden Abwehr stellten die Rot-Weißen den TBSV vor viele Probleme. Das Spielgerät war zwar ungewohnt harzig, aber wohl voll ok, dafür stockte das Aufbauspiel. Etwas zu weit entfernt von der Abwehr-Reihe und mit noch nicht gefährlicher Tiefe gelangen von Außen und aus dem Rückraum keine erfolgreichen Angriffe. Ganz anders agierte Sagar, die mit langen und im entscheidenden Moment schneller werdenden Angriffen sich Tor um Tor in Front setzten.
Beim 7:1 legte die TBSV-Bank die grüne Karte. Es bedarfte um Korrektur des Spielaufbaus und dem Tempo. Aber kein Tempospiel ohne erfolgreiche Abwehr. Und das war in der 1. Halbzeit der Knackpunkt. Immer wieder fanden die Sagar’er die Lücken oder rissen diese durch simple Bewegungsabläufe. Auch unsere Torhüter waren noch nicht im Spiel. Demzufolge blieben es stets 5–7-Tore-Rückstand für Neugersdorf. Lediglich das Jugendtrio Finn-Elias-Philipp brachten bis zur Pause hin etwas Schwung in das TBSV-Spiel. Ohne Furcht, gingen Sie vor allem in Angriff, mit Power auf und in die gegnerische Abwehr-Reihe. Es blieb aber zu mühsam. Nach erkämpften Bällen in der Abwehr, kam außerdem hinzu, das die Sagar’er immer sehr mannorientiert zurückliefen, und sich so keine klaren Laufwege für schnelle Gegenstöße ergaben. Also musste man oft zu kompliziert die Chancen herausspielen, was nicht immer vollends gelang. So ertönte bei 18:10 die Halbzeitsirene.





Puuuh, wieder eine sehr bescheidene erste Hälfte des TBSV. Man war irgendwie noch nicht vollkommen im Spiel drin, und die stets nervigen einfachen Fehler und zu viele vergebene Chancen machten die Sache für die 2. Halbzeit nicht gerade einfach. Doch man musste fokussiert und mit mehr Power und Tempo zurückfinden.
Mit viel mehr Biss und erlaubtem Zupacken in der Abwehr startete man sichtbar verbessert in die 2. Halbzeit. So musste jetzt auch Sagar viel mehr Aufwand betreiben um zu Wurfchancen zu kommen, dadurch hatte es Stefan im Tor einfacher und konnte dank seiner Paraden nun die Angriffe einleiten. Diese wurden jetzt temporeicher und mit verbessertem Abschluss sehr gut verwertet. Vor allem auf Links fand Neugersdorf jetzt die entsprechenden Räume und Paul Röttig war treffsicher. Dank einer 4-Tore-Serie war man jetzt drin im Spiel. Das nötigte die Rot-Weißen zum Time-Out. Also kurz Luft holen, und den Druck hochhalten, um danach weiterhin das Spiel noch mehr an sich zu reißen.
Es gelang, denn die Abwehr stand immer besser und dem Gastgeber ging doch auch etwas die Puste aus, was wohl in den letzten Spielen auch schon immer mal der Fall war. Also war der TBSV quasi genötigt, die Gegner jetzt mit Gegenstößen zu überrennen. Beim 25:23 keimte Hoffnung auf, auf der Bank und auch dem einzigen TBSV-Fan auf der Tribüne. Doch es gab es einen Akteur, der deutlich was dagegen hatte, der zurück ins Tor gewechselte Wagner auf Seiten Sagar’s, nahm dem TBSV bei 3 Kontern die klaren Chancen auf den Ausgleich ab. Beeindruckt davon, oder einfach ab und an doch nicht mehr ganz hundertprozentig konzentriert, mehrten sich leider die Ballverluste. Und auch Stefan im Tor wollte das ein oder andere Mal zu viel, so kamen bedauerlicherweise nicht alle langen Pässe an. Klar wurde auch, dass die Sagar’er Abwehr nun wieder aufmerksamer agierte, Sie packte nochmal ordentlich zu, das verursachte Fehler beim TBSV. Die Konter verwandelten die Rot-Weißen wieder sicher und der Rückstand stieg auf fünf Tore an. Die Zeit lief weg, auch weil man indessen schier endlos dauernde Angriffs-Sequenzen der Gastgeber überstehen musste. Allen voran der über alles entscheidende Mittelmann Erlitz, leitete jetzt die Partie clever in Richtung Sieg. Minimal 4 Tore Abstand waren es bis Spielende. Mit 32:28 siegte Sagar in einem durchaus ansehnlichen Spiel.
Der Gastgeber hatte trotz enormer Gefahr nochmal den Kopf aus der Schlinge gezogen, und Neugersdorf? Ja, die hatten dank einer tollen Leistungssteigerung den Ausgleich im Blick, und konnten vor allem mit mehr Power und Tempo das Spiel fast auf die eigene Seite kippen. Viele Sagar’er Zuschauer waren überrascht von den zwei verschiedenen Gesichtern des TBSV-Teams und lobten ebenfalls die jungen Spieler. Das Lob bekamen vor allem Elias, Finn, Philipp auch von den eigenen Mannschaftskameraden zu hören. Denn sonst wäre das Spiel wohl anders ausgegangen. Über 60 Minuten hinweg, agierte Sagar aber letztendlich oft mit dem Quäntchen mehr Glück und auch vielen einfachen Toren. Nicht umsonst stehen sie wohl auf Platz 3 bzw. 4 in der Liga. Zudem standen eben auch leider zu viele technische Fehler und Ballverluste auf den Zetteln der Statistiker, ohne die eine Punktgewinn durchaus sehr realistisch gewesen wäre. Die gewonnene 2. Halbzeit (14:18) macht aber dennoch viel Mut für die kommenden Aufgaben. 3 Siege in den letzten 3 Spielen sind daher absolut möglich!
Es waren aktiv: O. Krannich, St. Twork (Tor)
S. Sohr, T. Trodler 2, S. N. Schlapmann 1, T. Stanke 3/1,
M. Komassa, U. Isenschmied 3, P. Röttig 7, F. Wießner 3, E. Stanke 2,
Ph. Kumpf 3, E. Heidrich 4, Johannes F.
Bank: M. Bastisch, Th. Bruckmann-Klippel
Verbandsliga OstTBSV Neugersdorf 1. – Görlitzer HC GÖRLS 2. 31:46 (14:24) – „Gäste geben sich keine Blöße“
Die erste Partie der Frauen nach der „Winterpause“ stand an, die GÖRLS 2. (Görlitzer HC) wollten zusammen mit den TBSV-Damen viel weibliche Power am Internationalen Frauentag auf die Platte bringen. Dieser Gegner kam als Vierter, und einziges Team, welches Tabellenführer Heidenau besiegt hatte, ins Oberland. Es sollte also eine schwere Partie werden. Hauptziel sollte es sein, die hohe Niederlage aus dem Hinspiel, dieses Mal mit weniger Rückstand zu gestalten.
Leider wurden die kommenden 30 Minuten durch eine suboptimale Leistung des TBSV nicht sehr gut gespielt. Und trotz einer frühen Auszeit und bereits 6 Gegentoren, kamen die Neugersdorfer Frauen nicht ins Spiel. Was war da los ? Weder die nötige Tiefe, noch ein ordentliches Tempo waren vorhanden, um die Gäste-Abwehr mal zu beschäftigen. Zwar erzielte man erste eigene Tore, doch im Gegenzug fielen gefühlt fast immer 2-3 Gegentore. Der Biss, die nötige Physis gegen die jungen GÖRLS wurde leider auch in der Abwehr vermisst. So konnten auch Joanne, und später Nicky im Tor nicht allzu viel ausrichten. Nach einer zähen ersten Hälfte, in der dank einiger Einzelaktionen, immerhin noch ein paar Tore erzielt werden konnten, gingen die Teams mit 14:24 in die Pause.
Viele Ziele sollte bzw. brauchte man für diese Partie nicht mehr auf den Plan rufen, als einfach nur pure Schadensbegrenzung und eine Leistung, die dem Gegner vielleicht doch noch etwas Mühe abverlangt.
Der Wiederbeginn war auch keine enorme Leistungssteigerung, aber man hatte nun immerhin ein paar Abwehraktionen dabei, die den Görlitzerinnen zeigten, dass sie nicht so unberührt wie bisher durchgehen konnten. Weitere Gegentore musste man dennoch hinnehmen, da die GÖRLS noch viel Power hatten und Ihr Torekonto auf über 40 steigerten. Zugute halten muss man den TBSV-Frauen aber, dass sie nun jeden Fehler der Gäste nutzten und ebenfalls einige Tore erzielten. Auch Nicky und Joanne, nun abwechselnd im Tor konnten ihre Fangquote noch etwas erhöhen und für schnelle Angriffe sorgen, die die Gäste nun ohne große Anstrengungen durchgehen ließen. Da der Rückstand nie weniger als 10 Tore betrug, war die Partie aber schon lange vor der Schlussphase entschieden. Erfreulicherweise standen am Ende immerhin 31 TBSV-Tore an der Anzeige, und doch war man mit 46 Gegentoren klar im Hintertreffen, und verlor diese Partie deutlich, aber es wurde keine Total-Blamage.
Man muss allerdings wohl mal einige Punkte überarbeiten, bzw. sich der mentalen Einstellung widmen. Klar war es ein starker Gegner aus der Top3, und die GÖRLS sind als Regionalliga-Reserve auch von der Basis her stärker, aber selbst das entschuldigt eine Leistung wie in der ersten Halbzeit nicht vollständig. Denn auch diesen Gegnerinnen darf man in der Abwehr mit einer fairen Portion Physis gegenüber treten und zupacken. Diese Punkte ärgerten wohl auch die Trainer am meisten, dass man mit so wenig Emotion, und ohne Power dieses Spiel quasi über sich ergehen ließ.
Vier Spiele hat man noch, indem ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Hoyerswerda absolute Pflicht ist, und es heißt sich gegen Meißen, ESV Dresden und Heidenau so teuer wie möglich zu verkaufen. Es wäre jedenfalls wünschenswert, wenn man schon in Meißen mehr als 30 Minuten sehr viel aktiver Handball (mit)spielt als in dieser Partie.
TBSV spielte mit: J. Halahija, N. Liebscher (Tor)
Jette Schellenberger 2, K. Penter 2, M. Bretschneider 7/4, D. Förster 2
D. Franze, K. Rothenburger 7, L. Schulz 5, M. Thomas, R. Fügner,
H. Klemm 2, Sh. Ross 3, M. Wirth 1
Bank: S. Scholze, M. Brocksch, Jara Schellenberger
Ostsachsenpokal Viertelfinale – TBSV Neugersdorf 1. – HVH Kamenz 26:33 (12:12) – „Kamenz auch im Pokal nicht zu besiegen.“
Mit einer Woche Verzug wurde die bevorstehende Pokal-Viertelfinal-Partie gegen Kamenz gespielt, und das eigentlich anstehende Liga-Spiel an das Saison-Ende verschoben. Krankheitsbedingt kamen die Lessingstädter mit einer Truppe, die pure Erfahrung und jugendliche Kräfte vereinte. Den Kamenz-Fluch wollte man dieses Mal endlich durchbrechen. Aufseiten des TBSV fehlte neben Anton und Stefan, auch Konrad, der arbeitsbedingt wieder als Rückraum-Kraft wegfällt. Elias Heidrich kam daher zu seinem Männer-Debüt.
Nach einem etwas holprigen Start, in dem man drei zu schnelle Tore kassierte, und im eigenen Angriff einige Mühe mit der stabilen Kamenzer Abwehr hatte, musste man Lösungen finden. Sichtbar in Schwung kam der TBSV nun besser in die Partie. Und nach Paraden von Olli kam man mit mehr Tempo in die Angriffe und holte sich die Führung. Zudem war das Rückzugsverhalten stark, wo man nach Ballverlust die Gegenstöße unterbinden konnte. Beim 11:9 war vermeintlich die stärkste Phase in Arbeit, doch schon da hatten sich die Kamenzer auf ihren typischen Spielstil eingeschossen, und versuchten jetzt mit kraftvollen 1:1-Aktionen an den Kreis durchzubrechen und von da abzuschließen oder Strafwürfe zu schinden.
Allen voran ging das HVH-Duo Freudenberg / Hübner dahin, wo es auch mal wehtat. Leider fanden sie zu oft die kleinsten Lücken und setzten sich mit dieser Spielweise dann 11:12 in Führung. Man war allerdings bis zur Pausen-Sirene hellwach, und so konnte Finn Wießner mit einem Freiwurf über die HVH-Mauer den Ball zum 12:12 in die Maschen hämmern. Ein Push für die 2. Halbzeit !?
Die Trainer mussten das Team auf eine, fast zu erwartende, harte Halbzeit vorbereiten. Denn das zeitraubende Spiel der Kamenzer sollte für Kopf und Beine anstrengend werden.
Verblüffend musste man feststellen, dass das mäßige Tempo der 1. Halbzeit, den Gästen zugutekam, und so starteten die Kamenzer furios mit einem 0:3-Lauf in den zweiten Durchgang. Fast stoisch und mit vielen späten Abspielen rissen die Gäste einige Lücken in die TBSV-Abwehr.
Beim 16:20 und in Unterzahl, bestand Redebedarf bei Neugersdorf. Eine Auszeit sollte für Klarheit sorgen, wie man diese Partie wieder an sich reißen wollte. Doch die schon erwähnten Gäste-Spieler Hübner und Freudenberg hatten gemerkt, wie sie dem TBSV schaden können. Erstes „Opfer“ war Nick Düring, der mit einer zu späten Abwehraktion sich bereits nach 41 Minuten die dritte Zeitstrafe einhandelte. Also ein wichtiger Akteur weniger, noch dazu gab es bis zur 45 Minute weitere vier Gegentore (18:24). Zum Luftschnappen nahmen die Gäste nun auch eine Auszeit und waren sich Ihrer Sache schon sehr sicher und frohen Mutes. Sechs Tore und noch fast eine Viertelstunde übrig, wären nochmal möglich gewesen, das Viertelfinale spannend zu machen. Es ging nun Hin und Her, Tor um Tor erzielten die beiden Mannschaften. Olli, als alleiniger Torhüter, holte noch ein paar starke Paraden heraus, doch konnten nicht alle anschließenden Angriffe erfolgreich verwertet werden. Auch wenn ein junger Spieler wie Finn, dem Team helfen wollte, waren es ein paar Fehlwürfe zu viel, was aber absolut keine vorwerfliche Kritik sein soll! Ein sehenswerter Wackler von Freudenberg brachte gegen unseren Debütanten Elias eine Überzahl und das Tor für Kamenz. Alle Mühe in den folgenden Minuten brachte kaum Ertrag. Im Gegenzug schafften die Gäste noch weitere drei Tore in Folge. Mit seinem ersten Tor belohnte sich Elias noch für seinen ebenfalls engagierten Einsatz. Auch Johannes nahm sich noch zweimal den Ball und drosch ihn, wohl schon mit einiger Wut, in die Maschen. Denn die Messe war gelesen. Das Viertelfinale war verloren. Mit 26:33 ging Neugersdorf sieglos von der Platte.
Leider wurde der „Fluch“ nicht gebrochen. Dieses Mal war es die 2. Halbzeit, welche sich als die Schlechtere, erwies. Die eigentlich bekannte, unangenehme Spielweise der Gäste, mit vielen in die Tiefe gehenden 1:1-Situationen, konnte nicht oft genug gestoppt werden. So kam man bedauerlicherweise auch zu selten ins eigene Tempo-Spiel, um leichte Tore zu erzielen. Das entnervte alle TBSV-Spieler akut und zeigte Wirkung bei den Abschlüssen bzw. dem Positionsangriff, denn da mehrten sich die Fehlabspiele bzw. Ballverluste. Die drei Unterzahl-Situationen, und der Verlust von Kreisspieler Nick, waren zusätzliche Faktoren, weil dadurch noch mehr Angriffsarbeit nötig war, die die Frische für schnelle Beine raubte und eben die ordnende Hand von Nick fehlte.
Nun heißt es diese Niederlage aus den Gliedern zu schütteln, und sich für das nächste schwere Spiel in Sagar vorzubereiten. Denn auch die Rot-Weißen liegen dem TBSV bekanntlich nicht so sehr, und die Spiele an der Landesgrenze sind auch immer intensive Partien.
Es waren aktiv: O. Krannich (Tor)
S. Sohr, T. Trodler 1, P. Röttig 3, N. Schlapmann 3, T. Stanke 3/3
J. Franze 3, M. Komassa, E. Heidrich 1, F. Wießner 6
N. Düring 4, U. Isenschmied 1, E. Stanke 1, Ph. Kumpf
Bank: M. Bastisch
Spieltag F- Jugend
Nach Ende der Hauptrunde, bei der unsere F- Jugend einen tollen 3. Platz belegte, folgte am Sonntag nun der erste Spieltag einer Extrarunde, bei der die ersten drei der Staffel, Koweg Görlitz, OSV Zittau und der TBSV Neugersdorf an drei Spieltagen noch einmal gegeneinander antreten. Dabei ist jeder Verein einmal Ausrichter eines Spieltages.






Mit schmalem Kader, dem Trainerteam standen nur 9 Kids zur Verfügung, ging es in die Sporthalle nach Zittau. Und die Mädels und Jungs in schwarz/ gelb gaben ihr Bestes. Zwar fehlte, wie auch in der Hauptrunde, den Kids das Quäntchen, um Zählbares zu holen, doch das steht ja nicht im Vordergrund. Der Spaß am Spiel, die Freude am Wettkampf und die Entwicklung der Kinder ist das Hauptziel. Und diese drei Punkte wurden auch wieder voll erfüllt.
Für die Statistik, gegen Koweg hieß es am Ende 4:12, der OSV konnte sich mit 14:5 durchsetzen.
Weiter geht es am Sonntag, den 23.03. in heimischer Halle im Oberland. Gute Besserung an alle kranken Kids und schnelle Genesung, damit ihr dann auch wieder dabei sein könnt!
Neugersdorf spielte mit: Emma, Sophie, Lucy, Jona, Oskar, Kjell, Ean, Joshua, Karl
Pokalspiel der 1. Männer des TBSV leitet den Saison-Endspurt ein.
Am 1. März wird um 16 Uhr die Ostsachsen-Pokal-Partie der 1. Männer des TBSV Neugersdorf gegen den HVH Kamenz angepfiffen. Eine über die letzten Jahre hinweg, intensives und hitziges Duell.
Vor allem wenn man in Kamenz spielte, waren es sportlich und auch emotional packende Spiele, wobei auch die Zuschauer immer wieder sehr euphorisch bei der Sache waren.
Die Pokal-Aufgabe, wird nach der „Winter-Pause“ gleich ein weiterer Prüfstein für das Team aus dem Oberland. Hatte man die letzten Spiele (saisonübergreifend) gegen Kamenz leider alle ohne Erfolg beendet, stehen dem die zuletzt starken Spiele gegen KOWEG 2 und in Schleife gegenüber. Und auch die gute Stimmung im Team, sollte nach der Erholungspause, nun auch Basis für einen Prestige-Erfolg sein. Die mit erfahrenen Spielern gespickten Kamenzer sind für Ihre Stärken bekannt, und haben in den letzten Jahren bewiesen, was für ein unangenehmer Gegner sie sind. Auch weil durch Jugendspieler eine weitere Gefahr aus dem Rückraum dazu kam, sind die Gäste noch schwieriger abzuwehren. Aber mit starken Leistungen in der Abwehr, unseren Torhütern und einem durchschlagskräftigen Angriff, kann man sich diesen Pokalerfolg und einen Halbfinaleinzug sichern.
Anwurf: 16 Uhr Sporthalle Oberland
Zur Mittagszeit (12:30) spielt auch schon die weibliche A-Jugend, und möchte sich im Derby gegen die SG Cunewalde /Sohland mit einem Sieg zurück in Erfolgsspur bringen. Die Mädels freuen sich über viel Unterstützung von den Rängen.
Wer nach dem ganzen Handball noch in Feierlaune ist, kann ab 18:30 noch in den Ballsaal zu den Freunden der OKG gehen und der letzten Samstags-Veranstaltung der aktuellen Faschings-Saison, gehen und vielleicht den Pokalsieg feiern.